Insel

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»Wie ich schon oft, vielleicht aber nicht überzeugend genug behauptet habe, weil es immer noch Menschen zu geben scheint, die sich skeptisch dazu verhalten, liegt der absolute Mittelpunkt der Welt auf den Färöern und heißt Tórshavn.«
William Heinesen, »Nasse Heimat«

Rund 50 000 Menschen bevölkern die achtzehn schroffen, baumlosen Inseln im Nordatlantik. Jahrhundertelang blühte hier eine mündliche Tradition mit Balladen, Sagen und Märchen. Daraus ist eine selbstbewusste, experimentierfreudige Literatur auf Färöisch entstanden, die sich von ihren kleinen Inseln aus die großen Themen der Menschheit zu eigen macht.

»Von Inseln weiß ich …«
Geschichten von den Färöern
Porträt
Verena Stössinger (Herausgeberin)

Verena Stössinger (*1951) lehrt Neuere Skandinavistik an der Universität Basel, daneben ist sie als Kulturjournalistin tätig.

Porträt
Anna Katharina Dömling (Herausgeberin)

Anna Katharina Dömling (heute Anna Katharina Richter) hat über schwedische und dänische Erzählprosa der frühen Neuzeit promoviert und arbeitet an der Universität Zürich.

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»Ich will die doppelte Tragödie nach dem Ersten Weltkrieg, im Westen und im Osten, erzählen.« Yaşar Kemal
Die vom Krieg zusammengewürfelte Flüchtlingsgemeinschaft auf der Ameiseninsel wächst und wächst – und mit ihr das Heimweh: Der berühmte Pferdezüchter Aga Efendi bäumt sich auf gegen eine gedankenlose Weltpolitik, die nach dem Ersten Weltkrieg mit einem Federstrich Millionen von Menschen umgesiedelt und in die Katastrophe geführt hat.
Yaşar Kemal
Die Hähne des Morgenrots
Die Inselromane Band III
Roman
Aus dem Türkischen von Cornelius Bischoff
Porträt
Yaşar Kemal (Autor)

Yaşar Kemal (1923-2015) wird der »Sänger und Chronist seines Landes« genannt. 1997 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 den Türkischen Staatspreis.

Porträt
Cornelius Bischoff (Übersetzung)

Cornelius Bischoff (1928-2018) verbrachte seine Jugendjahre in der Türkei und studierte Jura in Istanbul und in Hamburg. Seit 1978 war er als literarischer Übersetzer tätig.

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Auf Tiko, wo die größte Tugend heiteres Nichtstun ist, stören übereifrige Entwicklungshelfer die Ruhe.

Auf der kleinen Pazifikinsel Tiko, wo die größte Tugend heiteres Nichtstun ist, stören übereifrige Entwicklungshelfer die Ruhe der Bevölkerung. Epeli Hau’ofas geschliffene Satiren funkeln vor Spott und Selbstironie und gehören heute zum grundlegenden Lesestoff und Denkanstoß der pazifischen Welt.
Epeli Hau’ofa
Rückkehr durch die Hintertür
Aus dem Englischen von Ina Boesch, Renate von Gizycki, Irene Knauf und Johano Strasser
Mit einem Nachwort von Ina Boesch
Porträt

Epeli Hau’ofa (1939–2009) verfasste zahlreiche sozialwissenschaftliche Studien über seine Heimat Tonga und den Pazifik. 1997 gründete er das Oceania Centre for Arts and Culture.

Porträt
Ina Boesch (Übersetzung)

Ina Boesch (*1955) arbeitete beim Radio, als Kulturwissenschaftlerin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und für Entwicklungsorganisationen im In- und Ausland.

Porträt
Renate von Gizycki (Übersetzung)

Renate von Gizycki ist Ethnologin und bereist den Südpazifik und Hawaii seit 1975 im Rahmen längerer Forschungsaufenthalte.

Porträt
Irene Knauf (Übersetzung)

Irene Knauf arbeitete einige Jahre als Lehrerin, bevor sie als Übersetzerin und Autorin tätig wurde.

Porträt
Johano Strasser (Übersetzung)

Johano Strasser (*1939) ist seit 1983 als freier Schriftsteller tätig. Ab 1995 war er Generalsekretär des P.E.N.-Zentrums Deutschland, von 2002 bis 2013 dessen Direktor.

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»George Mackay Brown verwandelt alles, indem er es durch das Nadelöhr der Orkneys fädelt.« Seamus Heaney

In Greenvoe, einem Küstenort auf den Orkney-Inseln, spielt sich der Alltag der Fischer und Bauern seit Generationen unverändert ab. Bis eines Tages die Regierung einen militärischen Plan ankündigt. Nach und nach wird den Inselbewohnern klar, dass der Plan nicht nur Arbeit und Verdienst, sondern auch das Ende für die althergebrachte Lebensweise bedeutet.

George Mackay Brown
Ein Sommer in Greenvoe
Roman
Aus dem Englischen von Esther Garke
Porträt

George Mackay Brown (1921–1996) verbrachte fast sein gesamtes Leben auf den Orkney-Inseln. So ist die archaische Inselwelt auch meist der Schauplatz seiner Werke.

Porträt
Esther Garke (Übersetzung)
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Weltliteratur von den Kapverden

Wer sich zur Testamentseröffnung des honorigen Herrn Napumoceno, Handelskaufmann auf den Kapverdischen Inseln, versammelt hat, findet es überhaupt nicht amüsant, was der Verstorbene als Letzten Willen hinterlassen hat. Den Zeugen offenbaren sich kleine und große erotische Geheimnisse, geschäftliche Transaktionen und politische Neigungen.

Germano Almeida
Das Testament des Herrn Napumoceno
Roman
Aus dem Portugiesischen von Maralde Meyer-Minnemann
Porträt

Germano Almeida (*1945) studierte Rechtswissenschaft in Lissabon. Er arbeitet als Anwalt und führt einen eigenen Verlag auf den Kapverdischen Inseln.

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Ein magisches Buch, das mit seiner Weisheit und Eindringlichkeit den Leser tief erschüttert.« Schweizerischer Bibliotheksservice
Einen glücklichen Sommer verbringen die Inuit-Großmutter und ihr Lieblingsenkel auf einer unbewohnten Insel vor der Küste Grönlands. Aber dann, im Herbst, bleiben die Boote, die sie zurückholen sollen, aus. Was wäre, wenn sie den unbarmherzigen arktischen Winter alleine überstehen müssten? Wenn sie gar die letzten Menschen auf dieser Welt wären?
Jørn Riel
Vor dem Morgen
Roman
Aus dem Dänischen von Wolfgang Th. Recknagel
Porträt
Jørn Riel (Autor)

Jørn Riel (*1931) kam als Mitglied einer Expedition in den Osten Grönlands und blieb dort. Später arbeitete er im Dienst der UNO im Vorderen Orient, in Syrien und Jordanien.

Porträt
Wolfgang Th. Recknagel (Übersetzung)
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Napoleon auf Sankt Helena – ein Herrscher am Ende der Welt.

Die faszinierende Geschichte der Insel Sankt Helena und ihres wohl legendärsten Bewohners – Napoleon Bonaparte, verbannt ans Ende der Welt. Doch selbst auf der kargen, sturmumtosten Insel können sich die Bewacher und der klägliche Rest eines Hofstaats der Aura des einstigen Herrschers nicht entziehen.
Julia Blackburn
Des Kaisers letzte Insel
Napoleon auf Sankt Helena
Aus dem Englischen von Isabella König
Porträt
Julia Blackburn (Autorin)

Julia Blackburn (*1948) wurde zwei Mal mit dem Orange-Preis ausgezeichnet. Ihren Memoiren standen auf der Shortlist des Ondaatje-Preises. Sie lebt in Suffolk und Italien.

Porträt
Isabella König (Übersetzung)
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Zwei Frauen, zwei Lebenswege: ein literarisches Fundstück vom Rande Europas
Zwei Mädchen in einem Dorf auf einer abgelegenen Insel. Sie wachsen auf in einer archaisch wirkenden Welt, in zwei Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jahre später treffen sie sich als junge Frauen wieder: Die eine als Studentin auf der Suche nach ihrem Weg ins Leben, die andere als rätselhafte, mit den Männern spielende Schönheit.
Sólrún Michelsen
Tanz auf den Klippen
Roman
Aus dem Färöischen von Inga Meincke
Porträt
Sólrún Michelsen (*1948) zählt zu den bekanntesten Vertretern der zeitgenössischen färöischen Literatur und schreibt für Kinder und Erwachsene.
Porträt
Inga Meincke (Übersetzung)
Inga Meincke (*1963), Lektorin und Übersetzerin, studierte Nordistik, Philosophie und Romanistik und war Lehrbeauftragte am Institut für Nordische Philologie München.
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»Wie ich schon oft, vielleicht aber nicht überzeugend genug behauptet habe, weil es immer noch Menschen zu geben scheint, die sich skeptisch dazu verhalten, liegt der absolute Mittelpunkt der Welt auf den Färöern und heißt Tórshavn.«
William Heinesen, »Nasse Heimat«

Rund 50 000 Menschen bevölkern die achtzehn schroffen, baumlosen Inseln im Nordatlantik. Jahrhundertelang blühte hier eine mündliche Tradition mit Balladen, Sagen und Märchen. Daraus ist eine selbstbewusste, experimentierfreudige Literatur auf Färöisch entstanden, die sich von ihren kleinen Inseln aus die großen Themen der Menschheit zu eigen macht.

Verena Stössinger und Anna Katharina Dömling (Hg.)
»Von Inseln weiß ich …«
Geschichten von den Färöern
Porträt
Verena Stössinger (Herausgeberin)

Verena Stössinger (*1951) lehrt Neuere Skandinavistik an der Universität Basel, daneben ist sie als Kulturjournalistin tätig.

Porträt
Anna Katharina Dömling (Herausgeberin)

Anna Katharina Dömling (heute Anna Katharina Richter) hat über schwedische und dänische Erzählprosa der frühen Neuzeit promoviert und arbeitet an der Universität Zürich.

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»Er greift weit in die Geschichte zurück und befasst sich dennoch mit einem der brennenden Themen der Gegenwart.« Neue Ruhr-Zeitung
Nach dem Ersten Weltkrieg strandet eine bunte Schar Menschen aus allen Winkeln des alten Osmanischen Reiches auf einer Insel in der Ägäis. Sie alle versuchen, heimisch zu werden auf diesem Flecken Land, während in ganz Anatolien noch Millionen auf der Flucht sind. Ein ergreifender, lebenskluger Roman über die großen Katastrophen unseres Jahrhunderts.
Yaşar Kemal
Der Sturm der Gazellen
Roman
Aus dem Türkischen von Cornelius Bischoff
Porträt
Yaşar Kemal (Autor)

Yaşar Kemal (1923-2015) wird der »Sänger und Chronist seines Landes« genannt. 1997 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 den Türkischen Staatspreis.

Porträt
Cornelius Bischoff (Übersetzung)

Cornelius Bischoff (1928-2018) verbrachte seine Jugendjahre in der Türkei und studierte Jura in Istanbul und in Hamburg. Seit 1978 war er als literarischer Übersetzer tätig.

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Der Roman einer paradiesischen Insel in der Ägäis, die zum Spielball der Weltpolitik wurde.
Als Musa mit seinem Ruderboot an der Küste der ägäischen Insel anlegt, stößt er auf ein menschenleeres, verlassenes Paradies. Sofort erliegt er dem Zauber dieser verwunschenen Welt und lässt sich auf der Insel nieder. Aber unter der friedlichen Oberfläche verbergen sich menschliche Tragödien.
Yaşar Kemal
Die Ameiseninsel
Roman
Aus dem Türkischen von Cornelius Bischoff
Porträt
Yaşar Kemal (Autor)

Yaşar Kemal (1923-2015) wird der »Sänger und Chronist seines Landes« genannt. 1997 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 den Türkischen Staatspreis.

Porträt
Cornelius Bischoff (Übersetzung)

Cornelius Bischoff (1928-2018) verbrachte seine Jugendjahre in der Türkei und studierte Jura in Istanbul und in Hamburg. Seit 1978 war er als literarischer Übersetzer tätig.

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»Ich will die doppelte Tragödie nach dem Ersten Weltkrieg, im Westen und im Osten, erzählen.« Yaşar Kemal
Die vom Krieg zusammengewürfelte Flüchtlingsgemeinschaft auf der Ameiseninsel wächst und wächst – und mit ihr das Heimweh: Der berühmte Pferdezüchter Aga Efendi bäumt sich auf gegen eine gedankenlose Weltpolitik, die nach dem Ersten Weltkrieg mit einem Federstrich Millionen von Menschen umgesiedelt und in die Katastrophe geführt hat.
Yaşar Kemal
Die Hähne des Morgenrots
Roman
Aus dem Türkischen von Cornelius Bischoff
Porträt
Yaşar Kemal (Autor)

Yaşar Kemal (1923-2015) wird der »Sänger und Chronist seines Landes« genannt. 1997 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 den Türkischen Staatspreis.

Porträt
Cornelius Bischoff (Übersetzung)

Cornelius Bischoff (1928-2018) verbrachte seine Jugendjahre in der Türkei und studierte Jura in Istanbul und in Hamburg. Seit 1978 war er als literarischer Übersetzer tätig.