Nagib Machfus

Miramar

Roman
Aus dem Arabischen von Wiebke Walther
»Die sensibel geschilderten Protagonisten des Romans vermitteln mehr Erkenntnisse über den Zustand Ägyptens als Hunderte von Artikeln und Fernseh-Dokumentationen es je vermochten.« Süddeutsche Zeitung, Stuttgart
 Taschenbuch
€ 10.95, FR 16.90, €[A] 11.30
broschiert
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UT 591
240 Seiten
ISBN 978-3-293-20591-8
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Alexandria - die Stadt des Sonnenlichts, von Himmelswasser rein gewaschen, das Herz voll Erinnerungen, voll der Süße des Honigs und der Bitternis von Tränen … Die Pension Miramar hat ihre besten Zeiten hinter sich, sie ist zum Zufluchtsort einer zusammengewürfelten Gästeschar geworden.

Stimmen

»So düster, so verzweifelt, aber auch so ätzend kritisch haben wir den Nobelpreisträger Nagib Machfus noch nicht erlebt. ’Miramar’ liest sich wie die scharfsinnige, unerbittliche und illusionslose Abrechnung mit einer ganzen Epoche ägyptischer und nahöstlicher Geschichte.«

Tages-Anzeiger

»Ein feinsinniger Roman, arabische Erzählkunst par exellence.«

Siegener Zeitung

»Spannend und farbig erzählt Nagib Machfus die Geschichte der Menschen in der Pension Miramar, in klarer, lebendiger und einprägsamer Sprache.«

Der Bund

»Kapitel für Kapitel lösen die Erzähler einander ab. Machfus charakterisiert seine Personen mit viel Humor, und was seine Kunstmittel betrifft, so steht er – sein vielberedter Traditionalismus hin, seine Vorbilder in der Weltliteratur her – auf der Höhe seiner Zeit.«

Gegenwart

»Die Männer versuchen, sich mit den neuen Verhältnissen irgendwie zu arrangieren, jeder auf seine Weise: der eine skeptisch, der andere zynisch, der dritte voller Ehrgeiz. Allen gemeinsam ist, dass sie die schöne Magd Zuchra umwerben, die vor der Zwangsheirat mit einem alten Mann aus ihrem Heimatdorf geflohen ist. Ein ›unmöglicher‹ Bruch mit der Tradition, und doch scheint Zuchra die Einzige zu sein, die so etwas wie eine Zukunft hat.«

Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten

»Die sensibel geschilderten Protagonisten des Romans vermitteln mehr Erkenntnisse über den Zustand Ägyptens als Hunderte von Artikeln und Fernseh-Dokumentationen es je vermochten.«

Süddeutsche Zeitung

»Erzählkunst , wie sie heute nur noch selten anzutreffen ist.«

Treffpunkt Bibliothek

»Vor einem spezifisch ägyptisch-historischen Hintergrund breitet er eine Tragikomödie allgemeinmenschlicher Eitelkeiten, Irrtümer und verlorener Illusion aus. Darin liegt die Größe dieses Romans.«

Der Tagesspiegel

»’Miramar’ macht deutlich,, mit welch feinem Gespür es Machfus versteht, gesellschaftliche Entwicklungen wahrzunehmen und literarisch umzusetzen.«

Der Landbote
 

Dies ist ein Liebling aus 40 Jahren

Ruth Weibel
Literaturagentin
Weil... Machfus mit dieser spannenden Geschichte wieder das Wunder vollbringt, das auch der Unionsverlag zum Glück seit 40 Jahren schafft, nämlich uns ferne Welten und Menschen ganz nahe zu bringen. Hier die Bewohner der Pension Miramar in Alexandria, die nach einer Revolution mit ihren Sehnsüchten und Enttäuschungen aufeinander treffen. Ihr Drama ist mir unvergesslich. Und wieder spielen – wie oft bei Machfus – starke Frauen eine Rolle.

Nachrichten

Autoren-Seiten

Andere Werke von Nagib Machfus

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Über den Aufbruch der ägyptischen Jugend
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»Mit einer unerschöpflichen, augenzwinkernden Fabulierkunst mischt Machfus Fantastisches mit Profanem.« Regina Karachouli, Sächsische Zeitung
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»Packende Dialoge, ein fundierter Einblick in die ägyptische Gesellschaft und eine Innenschau in die Seelenlage der Menschen, deren Ideale und Schwächen.« Special to Review
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»Träume sind eine Realität, in der die Grenzen des Alltäglichen nicht mehr existieren.« Nagib Machfus
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Die schöne Kurtisane Radubis, von der schon Herodot berichtete, wird in Nagib Machfus’ Roman zur zentralen Figur in einem groß angelegten Panorama des alten Ägypten.
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Eine vergangene Welt wird lebendig mit ihren Palästen und Tempeln, Priestern und Sklavinnen, Handwerkern und Beduinen.
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Eine abenteuerliche Reise zum Ende der Welt und eine Reise zum eigenen Selbst. Machfus nimmt sich die großen Reisenden aus der Blütezeit des Islam zum Vorbild für Ibn Fattumas Entdeckung ganz und gar heutiger Lebensentwürfe und Utopien.
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»Was geht dich das alles an? Warum sitzt du hier herum und hörst Dir Dinge an, die dich einen Dreck kümmern?«
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»Zwischen Himmel und Erde, zwischen Gold und Dornen gibt es zahlreiche Wege.« Nagib Machfus
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»Gewiss ist dieses Alterswerk auch als ein Credo des ägyptischen Nobelpreisträgers zu lesen, der als Achtzigjähriger bekannte, er spüre, dass die Grundlage seines Lebens auf Erden einzig die Liebe war.« Sächsische Zeitung
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»Mit der Weisheit des Alters und einer unerschlöpflichen, augenzwinkernden Fabulierkunst mischt Machfus Phantastisches mit Profanem.« Regina Karachouli, Sächsische Zeitung
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»Wer dieses Werk liest, wird mit Vergnügen und Dankbarkeit Erkenntnis finden - durch etwas, das als wunderlicher Anachronismus gilt: Weisheit. Machfus besitzt sie.« Nadine Gordimer
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Die drei Bände der Kairoer Trilogie: »Der Baedeker zu Ägyptens Seele.« Newsweek
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»Pflichtlektüre nicht nur für Amtsstuben!« Dresdner Neueste Nachrichten
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»Als ich begann, Romane zu schreiben, hielt ich die europäische Form des Romans für unantastbar. Aber man wird älter und sieht die Dinge anders. Und man sucht nach einem eigenen Ton, ganz tief in sich selbst.« Nagib Machfus
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Der zweite Band der Kairo-Trilogie: »Nirgends zuvor hat sich ein arabischer Autor mit soviel Selbstironie an Sentimentales gewagt, mit soviel Augenzwinkern und derber Komik, Lust und Gier beschrieben.« Berliner Zeitung
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»In seinem allegorischen Realismus stellt das Buch eine scharfe Anklage dar gegen die geistigen Verführer, die aufwiegeln, statt aufzuklären, und dann zu Verrätern werden.« Frankfurter Rundschau
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»Es ist nicht unbedingt die Norm, dass eine Rezensentin bei dem Werk eines Nobelpreisträgers zuerst die rechte und dann erst die linke Seite liest, weil sie es nicht aushalten kann vor Spannung.« Schweizer Bibliotheksdienst
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»Nagib Machfus’ Novellen sind wie Klangproben, manchmal auch wie eine Fermata, wie ein Anlauf auf ein neues Orchesterwerk, auf einen neuen Roman.« Neue Zürcher Zeitung

Bibliografie

Originaltitel: Miramar
Originalsprache: Arabisch
Erstauflage: 24.9.2012
Auflage: 1