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Yaniv Iczkovits

Fannys Rache

Die Vergeltung der Mende Speisman durch die Hand ihrer Schwester
Roman
Aus dem Hebräischen von Markus Lemke

»Mit Witz, Esprit und grenzenloser Fantasie entwirft Yaniv Iczkovits ein schillerndes Familiendrama. Eine außergewöhnliche, bildstarke Lektüre.« David Grossman

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608 Seiten (Geschätzter Umfang)
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Fanny Kajsman hat genug. Ihr nutzloser Schwager ist nach Minsk abgehauen und hat ihre Schwester im Schtetl zurückgelassen. Kurzerhand trifft Fanny eine skandalöse Entscheidung: Sie wird ihren Schwager eigenhändig zurückholen.

Bewaffnet mit einem Schlachtermesser und einer gehörigen Portion Starrsinn bricht sie auf, aber die Straßen des Russischen Kaiserreichs sind gefährlich. Als sich ihr der stumme Fährmann Cicek Berschow anschließt, ist sie dankbar um die Begleitung. Doch ein Schlamassel jagt das nächste, Fannys schlichter Plan wächst sich zu einer mittelgroßen Katastrophe aus und bringt bald die Grundfesten des Russischen Reiches ins Wanken.

Ein rasanter Roadtrip durch das 19. Jahrhundert, eine Ode an Mut und Freundschaft und die Suche einer unvergesslichen Heldin nach Gerechtigkeit.

Stimmen

»Iczkovits’ brillanter, mitreißender Roman spielt im späten 19. Jahrhundert im Russischen Kaiserreich, ist aber von großer Aktualität und Relevanz. Er ist bevölkert von hervorragend gezeichneten Figuren auf der Suche nach einer wie auch immer gearteten Erlösung, die aber unerreichbar bleibt.«

Elaine Margolin, The Times

»Frisch, eigen und originell ist dieser Roman, ebenso witzig wie weise, und ein zutiefst bewegender Streifzug durch das Russische Kaiserreich. Iczkovits ist ein großartiger Erzähler, ein herausragendes Talent. Dieses Buch ist ein ganz großer Wurf.«

Kirkus Reviews  Online einsehen

»Eine verblüffende, eine wunderschöne Geschichte, und ein dringend notwendiges Heilmittel in unseren Zeiten.«

Gary Shteyngart

»Was Yaniv Iczkovits vorlegt, ist ein raffiniertes Erzähl-Kaleidoskop. Liebevoll skizziert er Figuren, die allesamt sympathisch, weil allesamt kurzsichtig subjektiv sind. Eine überwältigende liebevoll-satirische Moritat über Macht und Individuum, Politik und Glauben, Irrtum, Propaganda und Zwang.«

Alexander Kluy, Buchkultur

»Auf 600 Seiten werden Fäden aufgegriffen, verwoben und entwirrt, die überwiegend dem jiddischen Kosmos inmitten der fremdgebliebenen russischen Bevölkerung entspringen. Sieht man von denen ab, deren Kehle ebenso schnell wie fachgerecht durchtrennt wurde oder in sinnlosen Kriegen den gegnerischen Kanonen als Futter vorgeworfen wurden, bekommen die tragenden Charaktere eine ebenso ambivalente wie liebevolle Beschreibung, in einer Sprache, die ihresgleichen sucht.«

Helmut Schaaf, Christine-Brückner-Bücherei, Bad Arolsen

»Würden sich die Coen-Brüder über die Grenzen der USA hinauswagen, böte Ihnen dieser Roman reichlich Stoff für eine Verfilmung: eine bewährte Mischung aus schwarzem Humor und beiläufiger Brutalität – und eine letztlich hoffnungsvolle Suche nach kleinen Freuden und einem Hauch von Gerechtigkeit in einer absurden, unmoralischen Welt.«

Shay K. Azoulay, The New York Times  Online einsehen

»Was als kleines Familiendrama beginnt, weitet sich virtuos in jede nur mögliche Richtung aus. Überraschend und originell.«

David B. Green, Haaretz, Tel Aviv  Online einsehen

»Eine irre Verfolgungsjagd im Polesien des späten 19. Jahrhunderts. Historie, Abenteuer und Humor finden in diesem höchst originellen Roman zusammen.«

Mylène Larbre, Payot Libraire  Online einsehen

»In seinem mehrfach ausgezeichneten Roman ersinnt Iczkovits eine ausgefallene, rasante Handlung, die einem breiten Publikum eine vergangene Welt näherbringt.«

Fondation pour la Mémoire de la Shoah, Paris  Online einsehen

»Ein Abenteuerroman, wie es ihn nur selten in der modernen hebräischen Literatur gibt. Schlichtweg hervorragend.«

Yaron London, Walla

»Der Roman verarbeitet Geschichte in einem märchenhaften Stil, der an Scholem Alejchem erinnert.«

Sam Sacks, The Wall Street Journal, New York

»Der Roman liest sich fast wie ein Volksmärchen, gespickt mit jiddischen Begriffen und in Versatzstücken erzählt. Aber auch der frühe Schelmenroman à la Don Quixote klingt an – aber hier ist keine Figur, was sie vorgibt zu sein.«

Sarah Crowther, Jewish Book Council, New York  Online einsehen
 

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Bibliografie

Originaltitel: Tiqûn Ahar Hasôt
Originalsprache: Hebräisch
Erscheinungsdatum: 12.2.2024
Letzte Version: 13.1.2024