Patrick Boman

Peabody geht in die Knie

Kriminalroman
Aus dem Französischen von Stefan Linster
»Ein begnadetes Kriminalisten-Ekel!« Salzburger Nachrichten
 Taschenbuch
€ 8.90, FR 12.90, €[A] 9.20
broschiert
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UT metro 406
144 Seiten
ISBN 978-3-293-20406-5
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Ein makabrer Leichenfund sorgt für Unruhe auf dem Basar der Stadt in Hindustan: Im Trog des frommen Färbermeisters Sid ul-Cheyr schwimmt der nachtblau eingefärbte Rumpf eines Unbekannten. Schwitzend und fluchend in der Hitze der Gangesebene nimmt der schwergewichtige Inspector seine Ermittlungen auf. Doch bei seinem Versuch, Licht in den Fall zu bringen, stößt er in höchsten Kreisen auf Widerstand. In einer Szenerie, in der die Absurdität des Kolonialismus mit Händen zu greifen ist, versucht er, mit Unbestechlichkeit, Witz und unvermutet durchbrechender Warmherzigkeit im Chaos ein wenig Ordnung zu stiften.

Stimmen

»Spannung, Hintersinn, Witz und viel Lokalkolorit zeichnen diesen Roman aus, dessen auf Hindi fluchende Hauptfigur einem nicht zuletzt durch ihre politische Unkorrektheit sympathisch wird. Boman, der Indien von eigenen Reisen her kennt, erspart seinem Inspektor weder Gluthitze noch zwielichtige Zeitgenossen, und schon gar nicht die Absurditäten des Kolonialismus.«

Kai U. Jürgens, Kieler Nachrichten

»Unsentimental und rasant geschrieben, ohne moralinsaure Belehrungen.«

Gisela Lehmer-Kerkloh, Krimikurier, Berlin

»Peabody lässt sich weder von einer korrupten Verwaltung noch von fanatischen Sektierern beirren. Mit Unbestechlichkeit, Witz und unvermutet durchbrechender Warmherzigkeit versucht Peabody auf seine Art, im Chaos ein wenig Ordnung zu stiften.«

Oliver Hees, www.liesmalwieder.de, Ebersbach

»Der Autor würzt seine Geschichten mit reichlich Lokalkolorit und aberwitzigen Details. Bomans Indien ist prall, bunt und überaus lebendig. Es gelingt ihm, Indien mit allen Sinnen und all seinen harten Konturen einzufangen.«

Frank Rumpel, SWR 2, Baden-Baden

»Patrick Boman schreibt mit seinen Peabody-Krimis nicht nur großartige und spannende Unterhaltung, sondern zeichnet auch ein genaues Bild vom kolonialen Indien.«

Wolfgang Bortlik, 20 Minuten, Zürich

»Boman beschönigt nichts, erzählt detailreich vom mühsamen Leben im Indien zur Jahrhundertwende, vom stetig schwelenden Konflikt der Einheimischen mit den Kolonialisten. Lohnende und unterhaltsame Lektüre, allerdings nichts für Leute, die es vor allem dezent mögen.«

Frank Rumpel, Titel-Magazin, Karlsruhe  Online einsehen

»In der schwülen Gluthitze des kolonialen Indiens brodeln Verbrechen, Lust und Abgründe. Boman lässt uns keinen Augenblick aus seiner dichten Prosa entkommen, deren Protagonist, auf verlorenem Posten und umgeben von sinistren Vorgesetzten, vorzeitlichen Kulten und allerlei mehr als fragwürdigen Zeitgenossen, Unmögliches erreichen soll.«

hammet-krimis.de
 

Autoren-Seiten

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»Peabody ist der niederträchtigste Ermittler, der jemals in Szene gesetzt wurde.« Westdeutscher Rundfunk

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»Der witzigste Krimi des Jahres, eine verblüffende Geschichte voller Haken und Kapriolen.« Le Figaro
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»Das Schicksal in einer Bananenrepublik ist immer verhängnisvoll, weil das Unglück kein Ende hat.« Mongo Beti

Bibliografie

Originaltitel: Peabody met un genou en terre (2000)
Originalsprache: Französisch
Erstauflage: 28.9.2007
Auflage: 1