Pierre Bourgeade

Das rosa Telefon

Kriminalroman
Aus dem Französischen von Stefan Linster
»Henry Miller hat ihn kommen sehen: den klimatisierten Albtraum. Mit Bourgeade wird er ein Vergnügen.« Le Canard enchainé
 Taschenbuch
€ 8.90, FR 16.50, €[A] 9.20
broschiert
Vergriffen. Keine Neuausgabe
UT metro 188
160 Seiten
ISBN 978-3-293-20188-0
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Zwanzig Jahre lang war Barnabé Follope Buchhändler in Montparnasse. Als die Buchkrise zuschlägt, wird er Privatdetektiv. Die Geschäfte laufen gut. Eine Frau mit einer unglaublichen Stimme bietet ihm ein mysteriöses Rendezvous und Telefonsex an. Barnabé lehnt den zweiten Vorschlag ab, den ersten nimmt er an. Und entdeckt den Kopf einer Traumfrau in einer blutbespritzten Wohnung. So beginnt eine Ermittlung in den schmierigen Labyrinthen des Telefonsex. Sie mündet in einer seltsamen, verstörenden Liebesgeschichte.

Stimmen

»Pierre Bourgeades ungewöhnlicher Krimi zeichnet sich durch kluge Dialoge und makabren Sprachwitz aus. Die Lösung des Falls, der sich als Teil einer Mordserie entpuppt, ist so absurd, dass der Leser nie von selbst darauf gekommen wäre.«

Zitty

»Bourgeade beleuchtet ein gesellschaftliches Phänomen, hält Spannung und geht mit seinen Lesern im Montparnasse spazieren. Mehr kann man nicht wollen.«

BuchJournal

»Eine mit frivolem Augenzwinkern und laszivem Zungenschnalzen süffig servierte Story, die in ein haarsträubend überraschendes Finale mündet.«

Neue Luzerner Zeitung

»Spannend, komisch und jede Menge frech.«

Martin Böttcher, fritz.de

»Bourgeade schreibt rau und holprig, auch obszön. Es geht ihm, wie seinem Detektiv Barnabé Follope, um die Liebe. Und so bleibt er auch im Krimi seinem bevorzugten Thema treu: Die Lösung liegt letztendlich in einer beunruhigenden Liebesgeschichte.«

Gerda Meuer, Deutsche Welle

»Bourgeades Krimi ist eher eine Groteske im Krimigewand, zwar spannend, doch teilweise überzogen; die sprache ist manchmal rau, frech, sogar respektlos, witzig und komisch, aber nie langweilig.«

Ute Ernst-Humm, Lexikon der Kriminalliteratur, Nauheim

»›Das rosa Telefon‹ ist ein wunderbares Buch. Es ist lebendig, voller Fantasie und Lebensfreude und erfüllt voll und ganz die Vorgaben seines Schöpfers: ›Ein Roman muss vor Leben pulsieren. Sobald ich etwas künstliches fühle, fällt mir das Buch aus der Hand‹.«

Jan Karsten, Titel-Magazin

»Pierre Bourgeade findet hier einen unverwechselbaren Ton, eine Mischung aus zynischer Nonchalance und provokantem Anachronismus.«

Sud-Ouest Dimanche

»Hier haben wir einen kleinen, funkelnden Kriminalroman, der ein etwas verwaistes Genre wiederaufgreift – den Humor. Man sollte ihn sehr ernst nehmen, diesen Autor, der es liebt, sich in die Gesellschaft des schwarzen Humors zu begeben. Eine Nummer, die man im Notfall wählen sollte!«

Le Matin, Belgien

»Pierre Bourgeade ordnet mit Bravour und einem Stil voller Humor – klassisch und modern zugleich – seine fein gezeichneten Bilder und pikaresken Figuren an. Ein kleiner Schmaus!«

Liège Province d'Europe

»Dieses Buch saugt einen vollkommen auf. Es ist spannend, komisch, respektlos, rau und frech.«

Le Monde des Poches

»Ein genialer Crime noir. Einerseits schreibt Pierre Bourgeade genretypisch hart, rau, zynisch und düster, andererseits würzt er mit viele Humor, scharfem Witz, und fröhlicher Respektlosigkeit. Schräge Figuren und eine spannende, absurde Handlung, die allerdings nie der eigenen Logik entbehrt, machen das Buch zu einem uneingeschränkten Vergnügen für Krimifreunde.«

www.dortmund.de

»›Das rosa Telefon‹ von Pierre Bourgeade, das bedeutet Nestor Burma im Kamasutra oder die zweiunddreißig Positionen des liegenden Schützen. Fantastisch!«

L'Express

»Der Titel ›Das rosa Telefon‹ beschwört eine freudige Sinnlichkeit, in diesem Krimi aber nimmt sie einen blutigen Verlauf. Brrr … Sprechen wir nicht von dem, was wir auf diesen Seite sonst noch alles entdecken werden …«

France Dimanche
 

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»Ein begnadetes Kriminalisten-Ekel!« Salzburger Nachrichten
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»Der witzigste Krimi des Jahres, eine verblüffende Geschichte voller Haken und Kapriolen.« Le Figaro
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»Das Schicksal in einer Bananenrepublik ist immer verhängnisvoll, weil das Unglück kein Ende hat.« Mongo Beti

Bibliografie

Originaltitel: Téléphone rose (1999)
Originalsprache: Französisch
Erstauflage: 7.9.2000
Auflage: 1