Yasmina Khadra

Die Algier-Romane

Morituri, Doppelweiß, Herbst der Chimären
Kriminalroman
Aus dem Französischen von Bernd Ziermann und Regina Keil-Sagawe
Kommissar Llob aus Algier (1)
Einmalige Sonderausgabe: Die drei Kommissar-Llob-Romane in einem Band
 Taschenbuch
€ 12.90, FR 18.90, €[A] 13.30
broschiert
Vergriffen. Neuausgabe unbestimmt. Vorbestellbar
UT metro 377
448 Seiten
ISBN 978-3-293-20377-8
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Kommissar Brahim Llob aus Algier, humorvoll, sarkastisch und dabei absolut integer, scheint auf verlorenem Posten zu stehen. Das Leben in Algier wird geprägt von bürgerkriegsähnlichen Zuständen: Korruption, Machtkämpfe und religiöser Fanatismus regieren den Alltag. Doch Llob zögert nicht, die Drahtzieher in den höchsten Kreisen zu suchen.
Khadra lässt in intensiven Bildern das vom Terror verwüstete Algerien entstehen – es ist zugleich eine Liebeserklärung an sein Land. Mit entlarvender Hellsichtigkeit inszeniert er das Drama der algerischen Gegenwart als Tragödie in drei Akten. »Herbst der Chimären«, der letzte Teil der Trilogie, wurde 2002 mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet.

Stimmen

»Trotz aller Schwere hat »Morituri« auch etwas Verführerisches: eine außergewöhnliche Sprache, die unterkühlte Berichterstattung mit Poesie zu vereinen versteht, die von überraschenden Bildern und Vergleichen lebt.«

Heinz Hug, Neue Zürcher Zeitung

»In einer kraftvollen und pointierten Sprache und mit ausdrucksstarken Bildern erzählt.«

Holger Christmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Algerien ist auf seltsame Weise aus den Nachrichten verschwunden, die drei Bücher von Yasmina Khadra sind immer noch aufregende Zeitdokumente, und vor allem sehr gute Krimis.«

Último, Münster & Bielefeld

»Faszinierend, wie genau Khadra die sozialen Konflikte darstellt und seine scharfe Analyse mit einem melancholischen Tonfall kombiniert.«

Hamburger Abendblatt

»Dicht, hart und bilderreich, atemlos wird eine Geschichte aus dem heutigen Algerien erzählt, und das bittere Ende zeichnet eine Gerechtigkeit, die das Vertrauen an Gewissen und Justiz längst verloren hat.«

Südwest-Presse, Ulm

»Die komplizierten Zusammenhänge des gegenwärtigen algerischen Machtgefüges sind nach der Lektüre dieses Krimis wesentlich klarer zu erfassen.«

Ulrike Borchardt, epd-Entwicklungspolitik

»Der Ton in ›Morituri‹ ist reine Wut und keine Hoffnung. Das literarisch Erstaunliche ist, dass die Wut und die Anklage zu ästhetisch überzeugender Form finden.«

Ekkehard Knörer, www.crime-corner-de

»Ist Kommissar Llob ein Zyniker? Nein, der Mann arbeitet in einer absolut hoffnungslosen Situation daran, sie zu verbessern. Er ist Patriot. Er weiß, wie Algier früher war, bevor es seine Seele verloren hat. Sarkastisch ist er, aber er glaubt trotz allem an seine Mission. Er ist praktizierender Muslim, trotz des Missbrauchs seiner Religion durch eiskalt kalkulierende Fanatiker. Er weiß, dass ein Menschenleben das höchste Gut ist, auch wenn er auf sein eigenes keinen Pfifferling gibt.«

Robert Brack, Die Tageszeitung, Berlin

»Schlicht und ergreifend brilliant«

Maria Schmela, www.Lit4U.de

»›Morituri‹ ist zugleich Polemik und Reflexion, zugleich Ausdruck von Wut und Klage über das bürgerkriegszerrissene Heimatland, und darüber hinaus noch ein guter Krimi.«

Robert Schekulin, UFO Buchhandlung, Freiburg

»In Morituri bekommen wir eine beängstigende Einsicht in das Wesen des fundamentalistischen Terrors, der nicht so fürchterlich ist, weil ein paar durchgeknallte Bartträger ihre Version von Allahs Wille umsetzen wollen, sondern weil die herrschende Klasse sich dieser Killer so geschickt zu bedienen weiß.«

Ultimo

»Eine der merkwürdigsten und interessantesten Krimi-Neuerscheinung dieses Herbstes.«

www.amazon.de

»Die Sprache von Khadra in ›Morituri‹ ist geprägt von präzisen Bildmetaphern, oft komischen Vergleichen und einem knallharten zynischen Ton, sodass es einem die eigene Sprache verschlägt. Es wird spürbar, unter welch höllischen Lebensumständen der Kommissar Llob, Yasmina Khadra und die algerische Bevölkerung leben.«

Azar Attar, surprise
 

Dies ist ein Liebling aus 40 Jahren

Elke Heidenreich
Literaturkritikerin
Weil... zum Glück die wunderbaren Bücher von Jean Claude Izzo schon genug genannt wurden, nenne ich meinen anderen Liebling: Yasmina Khadra. In seinen Büchern über die korrupten und brutalen Zustände in Algerien, die Kommissar Llob schier das Herz brechen, geht es nie plakativ um Fakten, sondern immer um die ganze Tiefe der Konflikte in einem vom Kolonialismus gebeutelten Land. Zutiefst menschlich, dabei schonungslos ehrlich und sprachlich perfekt.

Autoren-Seiten

Andere Werke von Yasmina Khadra

Cover
»Dies ist das böseste, schwärzeste Buch der Trilogie, eine Reise durch die Finsternis, durch Krankenhäuser und auf Friedhöfe, in fast entvölkerte Dörfer und an die Schauplätze der Morde.« Wilhelm Roth, Frankfurter Rundschau
Cover
»Kommissar Llob arbeitet in einer absolut hoffnungslosen Situation daran, sie zu verbessern. Er ist praktizierender Muslim, trotz des Missbrauchs seiner Religion durch eiskalt kalkulierende Fanatiker. Er weiß, dass ein Menschenleben das höchste Gut ist, auch wenn er auf sein eigenes keinen Pfifferling gibt.«
Robert Brack, die tageszeitung

Andere Werke von Regina Keil-Sagawe

Cover
»Peabody ist der niederträchtigste Ermittler, der jemals in Szene gesetzt wurde.« Westdeutscher Rundfunk
Cover
»Dies ist das böseste, schwärzeste Buch der Trilogie, eine Reise durch die Finsternis, durch Krankenhäuser und auf Friedhöfe, in fast entvölkerte Dörfer und an die Schauplätze der Morde.« Wilhelm Roth, Frankfurter Rundschau
Cover
»Kommissar Llob arbeitet in einer absolut hoffnungslosen Situation daran, sie zu verbessern. Er ist praktizierender Muslim, trotz des Missbrauchs seiner Religion durch eiskalt kalkulierende Fanatiker. Er weiß, dass ein Menschenleben das höchste Gut ist, auch wenn er auf sein eigenes keinen Pfifferling gibt.«
Robert Brack, die tageszeitung
Cover
Seit Die Zivilsation, Mutter! kennt man Driss Chraïbis sanften und zugleich tiefsinnigen Humor. Mit der Feder eines großartigen Humoristen und dem Feingefühl des Literaten hat er einen Detektiv geschaffen, wie es ihn noch nie gab.

Bibliografie

Originaltitel: Morituri  (1997)
Originalsprache: Französisch
Erstauflage: 14.9.2006
Auflage: 2