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Tschingis Aitmatow

Abschied von Gülsary

Roman
Aus dem Russischen von Leo Hornung
»In Tanabais Schmerz offenbart sich das ganze Geheimnis Aitmatowscher Prosa.« Stuttgarter Zeitung
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216 Seiten (Gedruckte Ausgabe)
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ISBN 978-3-293-30743-8 (EPUB)
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Der alte Tanabai ist mit seinem Hengst Gülsary auf dem nächtlichen Heimweg in die kirgisischen Berge. Nach einem stürmischen Leben wird dies ihr letzter Gang. Beide sind müde geworden. Wie an Stationen eines Kreuzwegs brechen die Bilder der Vergangenheit hervor, die hitzigen Jahre des Aufbaus und des Weltkriegs, als die Steppe urbar gemacht und aus den Trümmern eine neue Welt aufgebaut wurde. Erinnerungen an ihre Feste, an die Reiterspiele, in denen sie gemeinsam siegten, an ihre großen und kleinen Romanzen. Und dann die Stationen des Abstiegs, der Enttäuschungen.

Aitmatow hat in diesem Roman der Kraft, der Klage und Sehnsucht des Individuums Sprache verliehen, das den Gang der Geschichte in seine Hand nimmt und wieder ihr Opfer wird.

Stimmen

»Eine ebenso einfühlsame wie packende Erzählung.«

Russland und wie, Bad Homburg

»Die Seele, das Leiden – hier offenbart es sich in einer fesselnden, stimmungsvollen, bildhaften Poesie.«

Main-Echo

»In einer suggestiven, farbigen Sprache wird die Verflechtung des Menschen mit den kreatürlichen Dasein beschworen, mit dem Wechsel der Jahreszeiten, mit dem Ablauf aller Naturvorgänge. Den Zusammenprall mit dieser Welt hat Aitmatow meisterlich gestaltet.«

Neue Zürcher Zeitung

»Der alte Mann und das Tier könnte unsere Erzählung heißen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»In Aitmatows Erzählweise paaren sich die Vitalität und Bildersprache einer jahrhundertealten mündlichen Erzähltradition eines asiatischen Steppenvolkes mit der klassischen europäischen Erzähltradition des 19. Jahrhunderts, Helden- und Klagelieder, geschaffen aus dem Geist des 20. Jahrhunderts.«

Deutsche Volkszeitung, Düsseldorf

»Dieser meisterhaft gestaltete Roman ist eines der Hauptwerke von Tschingis Aitmatow.«

Literatur-Report
 

Dies ist ein Liebling aus 40 Jahren

Ulrich Riklin
Münstergass-Buchhandlung Bern
Weil... Anfang der Achtziger Jahre schon der Name Tschingis Aitmatow geheimnisvoll, fremd und faszinierend war, neu und sehr verlockend. Er erzählt uns die ergreifende Geschichte eines alten Mannes, der sich von seinem Pferd trennen muss. Es ist aber auch sein Abschied vom Leben und so lässt er es Revue passieren. Die Kritik der Zustände in der Sowjetunion (1967) ist nicht zu überhören. Aitmatow begleitet uns noch immer und im Regal steht er getreulich, inzwischen in vielen wechselnden Auflagen und neuen Covers wieder aufgelegt.

Autoren-Seiten

Porträt
(Übersetzung)

Andere Werke von Tschingis Aitmatow

Cover

Drei große Autoren erzählen von der Kraft und Vitalität des Schamanismus.

Cover
»Aitmatow gelang eine Parabel von der Welt, von längst verschütteten Kräften im Menschen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
Cover
Für beide scheint es keinen Platz mehr zu geben – weder für den alten Schneeleoparden Dschaa-Bars noch für den unabhängigen Journalisten Arsen, der gegen Oligarchen und Fanatiker anschreibt.
Cover
»Der Duft Kirgisiens nimmt uns gefangen, der poetische Zauber jeder Zeile.« Stuttgarter Zeitung
Cover
Drei Liebesgeschichten, die zu den schönsten der Weltliteratur gehören, in einem Band vereinigt.
Cover
»Aitmatow macht seinem Ruf als Steppen- und Gebirgspoet mit den Erinnerungen an seine Kindheit wieder alle Ehre.« Dresdner Nachrichten
Cover
»Ein großartiges Stück Literatur, das einen nachts nicht schlafen lässt.« konkret
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Eine rätselhafte Erscheinung bringt die Menschheit in Aufruhr. »Mein persönliches Echo auf die Zeit nach der Perestroika.«
Cover
»Großvater Momun und sein Enkel gehören zu den faszinierendsten Paaren der Weltliteratur.« Freitag
Cover
Tschingis Aitmatows geistiges Vermächtnis
Cover

Ein Hauptwerk von Aitmatow, in der erweiterten Fassung mit der Legende Die weiße Wolke des Tschinggis Chan.

»Angesichts des Wirbels von Ereignissen habe ich begriffen, dass ich den Roman heute anders schreiben würde, ohne etwas zu vereinfachen, ohne mich zu zügeln.« Tschingis Aitmatow

Cover
»Prosa-Edelsteine aus Kirgisien.« St. Galler Tagblatt
Cover
Die unzensierte, vollständige Fassung von Aitmatows Erstling, ein Jahr vor Dshamilja erschienen. Mit einem Vorwort des Autors.
Cover
Tschingis Aitmatow erzählt von seiner Jugendzeit in Kirgisien, über sein Heimatdorf Scheker, von den harten Erfahrungen unter Stalin und seinen Anfängen als Schriftsteller.
Cover
»Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt.« (Louis Aragon) In der autorisierten Neuausgabe mit einem Vorwort von Tschingis Aitmatow
Cover
»Ein großes Epos der Untergänge, ein kraftvoller Roman.« Westfälischer Anzeiger
Cover
»Ein Buch, das man erst aus der Hand legt, wenn man die letzte Zeile verschlungen hat.« Bücherbrief

Andere Werke von Leo Hornung

Bibliografie

Originaltitel: Proscaj Gul’sary!
Originalsprache: Russisch
Erscheinungsdatum: 15.12.2015
Letzte Version: 25.10.2017