Tschingis Aitmatow

Der Junge und das Meer

Erzählung
Aus dem Russischen von Charlotte Kossuth
»Aitmatow gelang eine Parabel von der Welt, von längst verschütteten Kräften im Menschen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Am Ufer des Ochotskischen Meers leben die Niwchen, ein Volk von Fischern und Robbenjägern. Der halbwüchsige Kirisk darf zum ersten Mal mit aufs Meer hinausfahren und an einer Robbenjagd teilnehmen. Nach alter Tradition soll er auf dieser Fahrt sein Jägerhandwerk erlernen und mit dem Meer vertraut werden. Begleitet wird er von seinem Vater, vom Onkel und von Organ, einem weisen Greis. Als sich das Boot im dichten Nebel verirrt, wird aus der Weihe ein lebensgefährliches Abenteuer. Die drei erfahrenen Männer greifen zum äußersten Mittel, um dem Jungen das Überleben zu ermöglichen: Sie opfern ihr eigenes Leben.

Stimmen

»Auf tiefsinnige, wortgewaltige und poetische Art ist diese Parabel eine unbeschreiblich schöne Liebeserklärung an das Meer, seine Weite, seine Geheimnisse, seine Faszination und seine Ewigkeit.«

Nancy Plassmann, Stadtblatt Osnabrück

»In einer suggestiven, farbigen Sprache wird die Verflechtung des Menschen mit dem kreatürlichen Dasein beschworen, mit dem Wechsel der Jahreszeiten, mit dem Ablauf aller Naturvorgänge. Den Zusammenprall mit dieser Welt hat Aitmatow meisterlich gestaltet.«

Neue Zürcher Zeitung
 

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Ein Hauptwerk von Aitmatow, in der erweiterten Fassung mit der Legende Die weiße Wolke des Tschinggis Chan.

»Angesichts des Wirbels von Ereignissen habe ich begriffen, dass ich den Roman heute anders schreiben würde, ohne etwas zu vereinfachen, ohne mich zu zügeln.« Tschingis Aitmatow

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Tschingis Aitmatow erzählt von seiner Jugendzeit in Kirgisien, über sein Heimatdorf Scheker, von den harten Erfahrungen unter Stalin und seinen Anfängen als Schriftsteller.

Bibliografie

Originaltitel: Pegij pës, begušcij kraem morja (1977)
Originalsprache: Russisch
Erscheinungsdatum: 15.12.2015
Letzte Version: 15.12.2015