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Manfred Wieninger
Rostige Flügel
Eine Kleinstadt steht Kopf: Der Buchhändler Frischauf deckt ihre beschämende Vergangenheit auf.
In Harland, der tristesten aller Landeshauptstädte im Osten Österreichs, hat die ukrainische Mafia Fuß gefasst. Oberleutnant Gabloner, der unberechenbare Chef der Harlander Kriminalpolizei, hat der Organisation den Kampf angesagt und schreckt dabei vor unlauteren Methoden nicht zurück. Und dann ist da noch ein Buchhändler, der in privater Mission die Überreste eines Zwangsarbeiterlagers aus der Nazizeit erforscht und damit offenbar schlafende Hunde weckt.
Zwischen allen Fronten: Marek Miert, chronisch erfolgloser Privatdetektiv mit rauer Schale und starkem Hang zu Übergewicht, ein Schrank von einem Mann mit weicher Seele.
Leseprobe
»Meine Ehe ist in Gefahr«, sagte Frau Frischauf leise und seufzte dezent wie ein magenkrankes Eichhörnchen. »Tja …«, antwortete ich vorsichtig und unbestimmt. Wenn die mich mit einem Eheberater verwechselt, dachte ich, überschätzt sie meine sozialen Fähigkeiten aber ganz gewaltig. Ein Diskontdetektiv wie ich mit leichtem Hang zum Autismus gab keinen guten Therapeuten ab. Den ...
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Rezensionen
»Ein sprachmächtiger, sehr wacher, geradezu reflektierter Krimi, dessen Sozialkritik als schwarzer Humor daherkommt, dessen Gewaltanteile ironisch entschärft werden, dessen harscher Realismus durch Sprachwitz und pointierte Ausdrucksweise nahezu leichtfüßig wirkt - kurz: ein verblüffendes, ungewöhnliches und nicht nur als Krimi zu lesendes Buch. Breit empfohlen.«
Birgit Karnbach
Buchprofile Bonn
26.05.2010
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Diskussion
Bibliografie: Rostige Flügel
Verlag: Unionsverlag Bindung: broschiert 256 Seiten ISBN 3-293-20465-1 |
Erscheinungsdatum: 22.09.2009 Aktuelle Auflage: 1 Gewicht: g Masse: x x |
Originaltitel: Originalsprache:
Umschlag:
Manfred Wieninger
Rostige Flügel
Kriminalroman
UT 465
256 Seiten, broschiert
ISBN 3-293-20465-1
EUR 9.90
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FR 15.90
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