Michel Vieuchange

Smara - Verbotene Stadt

Reisebericht
Aus dem Französischen von Wilhelm Otto von Riedemann

»Eine ungeheuerliche Pilgerreise ins Nirgendwo.« Paul Bowles

 Taschenbuch
€ 9.90, FR 14.90, €[A] 10.20
Broschiert
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UT 425
272 Seiten
ISBN 978-3-293-20425-6
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Smara - legendäre Wüstenstadt, der bloße Klang fasziniert den jungen Michel Vieuchange. 1930 bricht er auf, Smara zu suchen. Er ist sich der Gefahr bewusst: Für Fremde ist sie verboten, sein Leben liegt in der Hand seiner arabischen Führer, denen er reichlich Geld verspricht. Aber kann er ihnen trauen? Mühsam kommen sie voran, Krankheiten schwächen ihn, doch gewissenhaft fotografiert, vermisst, notiert er alles. Je mehr Schwierigkeiten zu bewältigen sind, je quälender der Marsch wird, desto verbissener verfolgt er sein Ziel - koste es, was es wolle. Es sollte ihn sein Leben kosten.

Stimmen

»Noch immer schafft es Vieuchange, den Leser in seinen Bann zu ziehen.«

Die Zeit, Hamburg

»Vieuchange hat den Höllenmarsch mit dem Leben bezahlt, aber der Nachwelt ein faszinierendes Zeugnis hinterlassen: Seine Notizen – mal in dürren Worten, dann wieder poetisch – schraffieren ein Bild der Sahara, das beim Leser ungeahnte Sehnsüchte weckt.«

Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine

»Abenteuer in verschwenderischer und bedrohlicher Fülle finden sich in Michel Vieuchanges Aufzeichnungen seiner Reise in die verbotene Stadt Smara. Sein Bruder editierte 1932 die Notate, die in hitzigen, ja entflammten Bildern Schönheit wie Schrecknisse der Wüste packend einfangen.«

Alexander Klug, Buchkultur, Wien

»Für Europäer war es verboten, Smara zu betreten. Dieses Verbot reizte Michel Vieuchange so sehr, dass er dafür unbeschreibliche Strapazen auf sich genommen hatte. Um es vorwegzunehmen: er hat nicht überlebt. Aber er hat uns ein Tagebuch hinterlassen, von seinem Bruder herausgegeben, das allen Abenteurern als Pflichtlektüre ans Herz gelegt wird. Man leidet mit – und wie.«

Siegfried Hetz, Reisen, Wien

»Diese Zeugnisse voller Leidenschaft und Enthusiasmus sind trotz der oft euphorischen Ausdrucksweise spannend zu lesen und lassen die Härte einer solchen Reise nachvollziehen.«

Lisel Schulze-Meyer, Medienspiegel Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft, Bopnn

»Michel Vieuchange hat ein solch furioses Bild der Sahara gezeichnet, dass die Sehnsucht entbrennt, es ihm gleichzutun.«

Jule Reiner, Frankfurter Rundschau

Dokumente

Dies ist ein Liebling aus 40 Jahren

Sabrina Tomaschett
Vertrieb und Finanzen Unionsverlag
Weil... eine Reise zu diesem geheimnisvollen Ort zu jener Zeit ein für Europäer unmögliches Vorhaben war. Ein Ort, der für Vieuchange zur Obsession wird. Ein Abenteuer wie ein Rausch. Spannend und eindrücklich erzählt.

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Bibliografie

Originaltitel: Smara (1932)
Originalsprache: Französisch
Erstauflage: 9.7.2008
Auflage: 1