Alice Grünfelder (Hg.)

Reise in den Himalaya

Geschichten fürs Handgepäck
Erzählungen
Erzählungen aus den Ländern des Himalaya berichten jenseits aller verklärenden Nostalgie von dessen ungebrochener Anziehungskraft und vom Leben in den abgelegenen Bergregionen.
 Taschenbuch
€ 11.90, FR 17.90, €[A] 12.30
broschiert
In anderer Ausgabe lieferbar
UT 421
256 Seiten
ISBN 978-3-293-20421-8
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Auf dem »Dach der Welt« finden sich die vielfältigsten Kulturen und Religionen. Autorinnen und Autoren aus Nepal, Bhutan, Tibet, China und Indien berichten von Spiritualität und Alltag, politischen Umwälzungen und religiösen Mythen. Ob Tourist, Trekker oder Bergsteiger - wer in den Himalaya reist, erlebt hier ein intensives Leseabenteuer vom Leben und Denken dieser abgelegenen Bergregionen.

Kanak Mani Dixit: Welchen Himalaya hätten Sie gern?

Kunzang Choden: Yaks, Yakhirten und der Yeti

Ma Yuan: Himalaya-Ballade

Jin Zhiguo: Die ewigen Berge

Shankar Lamichhane: Das Licht der untergehenden Sonne in den halb geschlossenen Augen des Buddha

Parash Moni Das: Die Jagd auf das Wildschaf

Tsewang Yishey Pemba: Die Höhle des Eremiten

Dor Bahadur Bista: Sturm am Kali Gandaki

Jamyang Norbu: Das Schweigen

Gyalpo Tsering: Der Fluch des toten Rinds

Kumar Sanyal Prabodh: Mondschein um den Trishul

Tenzing Norgay: Ein glücklicher Mensch

Sirish Rao: Ist es das wert?

Deepak Thapa: Viel versprechende Zukunft für nepalesische Bergsteiger?

H.P.S. Ahluwalia: Höher als der Everest

Stimmen

»Dieses Buch erzeugt Sympathie und Verständnis für die nepali, indische, bhutanesische, tibetische, chinesische Psyche, Kultur, Religion. Es beschreibt die Lebensbedingungen und Probleme in den dörflichen und städtischen Himalayagebieten und ist eine willkommene Ergänzung zu der langsam wachsenden Sammlung von literarischen Übersetzungen.«

Satis Shroff, www.satisshroff.blog.co.uk

»Die Geschichten sind vielseitig, nie langatmig, meist jedoch sehr traurig und brutal. Viele enden mit dem Tod des Protagonisten oder lassen den weiteren Verlauf offen. Ein Buch, das spannende Einblicke in die Kultur der Himalaya-Völker ermöglicht; vor allem da alle Autoren aus dieser Gegend stammen, wenn auch bezeichnenderweise keiner heute mehr dort lebt.«

Kay Kraus, animepro, München

»In diesem Band kommen Einheimische zu Wort, berichtigen das verklärende Bild von Shangri-La, das im westlichen Teil der Welt vorherrscht, oder erzählen Geschichten vom Fabelwesen Migoi. Ein persönliches und informatives Buch.«

Kerstin Rotard, Outdoor - Reisen, Wandern, Abenteuer, Stuttgart

»Insgesamt eine wunderbare Auswahl, deren Lektüre sich auch ohne Handgepäck lohnt. Ich habe beim Lesen eine beeindruckende ›Reise in den Himalaya‹ bis zum Sitz der Götter auf dem Mount Everest erlebt.«

Irmtraud Fessen-Henjes, Das neue China, Berlin

»Im Zentrum der zeitgenössischen Geschichten aus Nepal, Indien, Bhutan und vor allem Tibet stehen die Alltagserlebnisse und Naturerfahrungen der Autoren. Der Sammelband leistet einen Beitrag zur Entmythologisierung und stellt hier kaum bekannte literarische Traditionen beispielhaft vor.«

Andreas Ufen, ekz Bibliotheksservice, Reutlingen

»Man folgt literarischen Spuren von Himalaya–Kennern wie dem Mount–Everest–Erstbesteiger Tenzing Norgay (›Ich bin nicht nur inmitten der Berge, sondern für sie geboren‹) oder dem bengalischen Autor Kumar Sanyal Prabodh (›Es gibt Orte von so unbeschreiblicher Schönheit, dass man darüber sein ganzes bisheriges Leben vergessen kann‹). Liebesbeweise voller Demut an das größte Gebirge der Erde.«

Kölnische Rundschau

»In dieser Anthologie, die bei uns völlig unbekannte Autoren der Himalaya-Staaten Nepal, Tibet und Bhutan versammelt, ist Platz für Geschichten aus dem Alltag, für Erzählungen, die unsere verklärte Sichtweise mit der Realität konfrontieren und eine Annäherung an das wirkliche Leben ermöglichen.«

Hamburger Abendblatt

»Das Buch könnte wie ein Medium wirken nach dem Motto ›Erst lesen, dann reisen‹. Zum tieferen Verständnis des Himalaya wie seiner Bevölkerung trägt es bei.«

Eberhard Neubronner, Kölner Stadt-Anzeiger

»Das Buch gibt auf literarische Weise ein Bild von der Vielfalt der Region, von den Fragen, die die Menschen beschäftigen und zeigt auch dass die Menschen das Bild, das wir uns von der Region machen, nicht teilen und richtig stellen wollen.«

Schweiz-China/Informationsorgan der Schweizerisch-Chinesischen Gesellschaft, Basel

»›Himalaya‹ entführt uns ins Dickicht der Wälder, zerrt uns zu Gletschern und stellt uns auf Berggipfel. Abenteuer reiht sich an Abenteuer, das Atmen fällt schwer in der dünnen Luft der hohen Gebirgslandschaft. Es ist die Rede vom Kampf mit der Natur, aber auch von den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region, von der Not der Flüchtlinge, die immer wieder von vorn beginnen müssen. Verklärende Berichte sind es nicht. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Himalayas kommen selbst zu Wort und erzählen vom realen und spirituellen Alltag. Sie berichten von Höhenregionen, in denen das Leben wahrhaftig und der Tod ganz nah ist.«

Anna Gerstlacher, Der Tagesspiegel, Berlin

»Die Geschichten sind ebenso vielfältig wie der Himalaya, der sich von Pakistan über Kaschmir, Nepal, Tibet, Indien und Buthan erstreckt: Mystisch, packend und auch widersprüchlich. Aber auch das gehört zum Himalaya wie die Sherpas zum Mount Everest.«

Peter Schneeberger, SF 2 Swiss Text, Biel

»Der Band enthält keine verklärenden Berichte von westlichen Autoren. Bewohnerinnen und Bewohner des Himalayas kommen selbst zu Wort und erzählen vom realen und spirituellen Alltag ihrer Heimatregion. Alice Grünfelder verleiht dem Himalaya erstmals eine authentische grenzüberschreitende Stimme in deutscher Sprache und erlaubt einen umfassenden, streckenweise sehr kritischen Blick auf das berühmte Gebirgsmassiv.«

Das neue China

»Die Erzählungen aus den Ländern des Himalaya berichten jenseits aller Nostalgie von dessen ungebrochener Anziehungskraft und vom Leben in den abgelegenen Bergregionen. Sie fügen sich zu einem faszinierenden Bild der Kulturen und Menschen am Dach der Welt.«

Bergagende zum UNO-Jahr der Berge

»Die lesenswerte Anthologie zeigt den Kulturraum des Himalaya von innen, ausschließlich aus der Perspektive seiner Bewohner oder auch Besatzer: Tibeter, Nepali, Sherpas, Han-Chinesen ... Dieses sauerstoffreiche Buch gehört in die Base-Camp-Bibliothek.«

Neue Zürcher Zeitung

»Wie sehen Chinesen, Inder, Tibeter oder Nepalesen jene von Mythos und Mystik umwölkte Gebirgsregion? In einer Anthologie entzaubern sie verklärte Vorstellungen zivilisationsmüder Europäer. Der nepalesische Journalist Kanak Mani Dixit spricht von einem ›Trugbild‹, wenn wir uns ein Land vorstellen, ›in dem nicht Materialismus und Konsumdenken vorherrschen, sondern Spiritualität das Handeln der Menschen lenkt‹.«

Salzburger Nachrichten

»Jenseits aller verklärender Nostalgie dokumentiert dieses Himalaya-Lesebuch das Leben selbst in den abgelegensten Bergregionen. Ein besonders gelungenes Stückchen Bergliteratur.«

Alpin

»Die Erfahrung von der Macht der Götter lässt den Menschen oft unbedeutend erscheinen. Vielleicht ist das ein Grund für die Kargheit der Sprache, die viele Erzählungen prägt. Fast holzschnittartig wirken sie in der klaren Abgrenzung von menschlichem Wollen und göttlichem Willen.«

Tibet aktuell

»Jenseits aller verklärenden Nostalgie berichten die Erzähler von der ungebrochenen Anziehungskraft und dem Leben in den abgelegenen Bergregionen.«

Rundbrief Verband Evangelischer Büchereien

»Als Ort der Mythen nimmt der Sammelband weltweit eine einsame Spitzenposition ein. Das Schicksal der Menschen verblasst dagegegen häufig in der öffentlichen Wahrnehmung. Umso erfreulicher, dass die Sinologin und Lektorin Alice Grünfelder diesen Sammelband herausgegeben hat. Wie ein roter Faden zieht sich durch viele Texte der Versuch, die eigene Identität angesichts der Widersprüchlickeit seiner Umgebung zu finden.«

Klemens Ludwig, epd Entwicklungspolitik Nr. 18

»Himalaya – Menschen und Mythen: Der vorliegende Band unternimmt den Versuch, beide voneinander zu trennen. Steine und Schnee sind auch im Himalaya Steine und Schnee.«

Axel Klemmer, Berge Nr. 6

»Eine höchst lesenswerte Anthologie, die den Kulturraum Himalaya von innen, aus der Perspektive seiner Bewohner und auch Besatzer, also Tibeter, Nepali, Sherpas, Han-Chinesen etc., erschließt.«

Diners Club Magazin, Wien

»Ein erfrischender Gegenpol zu der Flut von Himalaya-Schriften aus westlicher Feder; der Bogen ist so weit gespannt wie die kulturelle Vielfalt der Region. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden für alle Touristen, die es zu den höchsten Bergen der Welt zieht. Es könnte ihre Augen öffnen für die wahre Faszination des Himalaya – jenseits der Verklärung zum Shangri La, dem verborgenen Paradies auf dem Dach der Welt.«

Stefan Nestler , Deutsche Welle, Köln

»Die reichhaltige Kultur des Dachs der Welt drückt sich durch eine vielfältige Literatur aus, die in einer Gesamtschau zu entdecken hier tatsächlich erstmals versucht wird. Jenseits von verklärender Nostalgie wird in diesem lohnenden Buch vom alltäglichen Leben und den überkommenen Gebräuchen in abgelegenen Bergregionen, von bergsteigerischen und religiösen Erfahrungen berichtet.«

Andreas Gruschke, Das neue China, Berlin
 

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Bibliografie

Originalsprache: Deutsch
Erstauflage: 21.8.2008
Auflage: 2