Galsan Tschinag

Dojnaa

Erzählung
»Eine fesselnde, eindringliche Geschichte über die Menschheitsthemen von Liebe und Sehnsucht, Verletzung und Heilung.« Petra Faryn, Lesart
 Taschenbuch
€ 8.90, FR 12.90, €[A] 9.20
broschiert
Sofort lieferbar
UT 307
144 Seiten
ISBN 978-3-293-20307-5
   E-Books: Unsere Angebote für Sie  
 
Schon in der Hochzeitsnacht wird den beiden klar, dass diese Ehe ein Missverständnis ist: Die starke Dojnaa und der schmächtige Waise Doormak passen nicht zusammen, aber den anderen abzulehnen, dazu waren sie beide zu schüchtern. Dojnaa gibt sich alle Mühe, Doormak zu lieben, und als der ihr unterlegene Doormak beginnt, Bestätigung bei anderen Frauen und bei seinen Trinkkumpanen zu suchen, bleiben ihr immerhin die Kinder. Erst wie er eines Tages ganz wegbleibt, vermisst ihn Dojnaa – zu ihrem eigenen Erstaunen: Alles scheint ihr besser als das Alleinsein. Doch ganz unerwartet erwacht in ihr die alte Jagdleidenschaft wieder. Sie entdeckt ihre Unabhängigkeit und stellt fest, dass es nicht unbedingt die Ehe braucht, um Liebe und Glück zu finden.

Stimmen

»Eine fesselnde, eindringliche Geschichte über die Menschheitsthemen von Liebe und Sehnsucht, Verletzung und Heilung.«

Petra Faryn, Lesart

»›Dojnaa‹ steht ›Dshamilja‹, der schönsten Liebesgeschichte der Welt, in nichts nach.«

Sabine Berking, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Zur gleichen Zeit, wie die bekannt geglaubte Muttersprache dem deutschen Leser neue Züge offenbart, wird die fremde Welt der tuwinischen Nomaden ganz vertraut. Um das zu erreichen, erlaubt sich Tschinags Körper-Sprache keine Verklemmtheiten.«

Mareile Ahrndt, Financial Times Deutschland
 

Dokumente

Nachrichten

Autoren-Seiten

Andere Werke von Galsan Tschinag

Cover
Die lebhaften Szenen eines weltumspannenden Lebenswegs.
Cover
In jedem Grashalm, jedem Steppenkorn und jedem Hauch des Windes findet Galsan Tschinag die Poesie der Liebe
Cover

»Tschinag, der Mann, der die Mythen liebt und selbst ein Mythos wurde.« Thomas Mayer, Leipziger Volkszeitung

Cover

Drei große Autoren erzählen von der Kraft und Vitalität des Schamanismus.

Cover
Goldminen, Ahnengräber, Schamanen mit Handy
Cover
»Schamane wird man nicht, das ist man. Aber Begabung ist nur ein Teil, der Rest ist harte Arbeit, Bildung, Lernen und nochmals Lernen. Ich bin schon mit etwa vier oder fünf Jahren in die Lehre gekommen. Die erste Ausbildungsstunde – schrecklich.«
Cover
»Tschinag träumt wie ein Tuwa, handelt wie ein Schamane und schreibt wie ein Europäer – immer auch mit romantischer Ironie und einem Augenzwinkern.« Ralf Koss, Bayerischer Rundfunk
Cover
»Tschinags Karawane wird zum Inbegriff der menschlichen Suche nach Herkunft und Identität.« Rüdiger Siebert, Lesart
Cover
Galsan Tschinag tastet sich vor in seine Kindheit am Altai.
Cover
»Das aufregende, traurige und rührende Schicksal eines Wolfes und einer Hündin erzählt dieser seltsame, wunderbare Mongole Tschinag auf Deutsch, weil er lange hier gelebt hat, und sein Deutsch ist gewissermaßen reiner als unseres, vom übermäßigen Gebrauch abgenutztes.« Ulrich Greiner, Die Zeit
Cover
»›Das Ende des Liedes‹ ist wunderbar vielschichtig in seinen Deutungsmöglichkeiten, die Sprache von schlichter Schönheit, die Milieukonstellationen sind so archaisch, dass das Ende schmerzlich ist.« Eckhart Querner, Süddeutsche Zeitung
Cover
»Der Leser sinkt völlig ein in großartige Landstriche, in hinreißend erzählte Geschichten.« Uli Rothfuss, Nagold-Altensteiger Woche

Bibliografie

Originalsprache: Deutsch
Erstauflage: 21.7.2004
Auflage: 3