Tschingis Aitmatow

Du meine Pappel im roten Kopftuch

Erzählung
Aus dem Russischen von Juri Elperin
»Ein Buch, das man erst aus der Hand legt, wenn man die letzte Zeile verschlungen hat.« Bücherbrief
 Taschenbuch
€ 8.90, FR 12.90, €[A] 9.20
Broschiert
In anderer Ausgabe lieferbar
UT 251
160 Seiten
ISBN 978-3-293-20251-1
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Iljas, ein junger, sympathischer Lastwagenfahrer mit überschäumender Energie, ist schnell zu begeistern und ebenso schnell in maßlose Wut zu versetzen. Asselj, ein stilles, kirgisisches Mädchen, lebt in einem Dorf und soll nach altem Brauch in eine Nachbarsippe hineinverheiratet werden. Als die beiden sich begegnen, entsteht eine Liebe, die sie alle Traditionen und Bräuche vergessen lässt. Für beide beginnt eine glückliche Zeit, die in der Geburt eines Sohnes den Höhepunkt findet.
Doch als Iljas tollkühn mit seinem Lastwagen das verschneite Tianshan-Gebirge bezwingen will, beginnt die Katastrophe: Nach dem Misserfolg mag er sich vor seinen Kollegen nicht verantworten, die liebevolle Hilfe Asseljs, den Rat eines Freundes weist er zurück. Immer mehr verstrickt sich Iljas in den Fängen seines Stolzes. So verspielt er sein Lebensglück und scheitert an seiner Unfähigkeit, auf andere zuzugehen und von ihnen Hilfe anzunehmen.

Stimmen

»Mit dieser Erzählung hat Aitmatow einen weiteren eindrücklichen Baustein zu seiner Saga der krigisischen Menschen und Landschaften geschaffen.«

Der Landbote

»Es ist eine schwermütige Erzählung, voll Schmerz und Leid, aber auch voll der Kraft, Schönheit und Freude am Leben, und all das in einer sehr poetischen Sprache.«

Bücherbord

»Meisterhaft an diesem Roman ist die Einbindung der Natur, des Sees Issyk-Kul, der Jahreszeiten und Tiere, in den Rhythmus der Geschichte. Die Topografie wird zur handelnden Person.«

Frankfurter Rundschau
 

Autoren-Seiten

Andere Werke von Tschingis Aitmatow

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Drei große Autoren erzählen von der Kraft und Vitalität des Schamanismus.

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»Aitmatow gelang eine Parabel von der Welt, von längst verschütteten Kräften im Menschen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
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»Der Duft Kirgisiens nimmt uns gefangen, der poetische Zauber jeder Zeile.« Stuttgarter Zeitung
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Drei Liebesgeschichten, die zu den schönsten der Weltliteratur gehören, in einem Band vereinigt.
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»Aitmatow macht seinem Ruf als Steppen- und Gebirgspoet mit den Erinnerungen an seine Kindheit wieder alle Ehre.« Dresdner Nachrichten
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»Ein großartiges Stück Literatur, das einen nachts nicht schlafen lässt.« konkret
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Tschingis Aitmatows geistiges Vermächtnis
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Ein Hauptwerk von Aitmatow, in der erweiterten Fassung mit der Legende Die weiße Wolke des Tschinggis Chan.

»Angesichts des Wirbels von Ereignissen habe ich begriffen, dass ich den Roman heute anders schreiben würde, ohne etwas zu vereinfachen, ohne mich zu zügeln.« Tschingis Aitmatow

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»Prosa-Edelsteine aus Kirgisien.« St. Galler Tagblatt
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Die unzensierte, vollständige Fassung von Aitmatows Erstling, ein Jahr vor Dshamilja erschienen. Mit einem Vorwort des Autors.
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Tschingis Aitmatow erzählt von seiner Jugendzeit in Kirgisien, über sein Heimatdorf Scheker, von den harten Erfahrungen unter Stalin und seinen Anfängen als Schriftsteller.
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»Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt.« (Louis Aragon) In der autorisierten Neuausgabe mit einem Vorwort von Tschingis Aitmatow
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»Ein großes Epos der Untergänge, ein kraftvoller Roman.« Westfälischer Anzeiger
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»In Tanabais Schmerz offenbart sich das ganze Geheimnis Aitmatowscher Prosa.« Stuttgarter Zeitung

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Bibliografie

Originaltitel: Topolëk moj v krasnoj kosynke (1961)
Originalsprache: Russisch
Erstauflage: 15.2.2003
Auflage: 3