Alan Duff

Warriors

Roman
Aus dem Englischen von Gabriele Pauer
»Dieser Roman explodierte über unserer literarischen Landschaft mit der Macht eines neuen Vulkans.« The Listener
 Taschenbuch
€ 9.90, FR 18.90, €[A] 10.20
broschiert
In anderer Ausgabe lieferbar
UT 120
336 Seiten
ISBN 978-3-293-20120-0
   E-Books: Unsere Angebote für Sie  
 
Selten ist Romanen vergönnt, was mit Alan Duffs »Warriors« geschah: Er veränderte das Selbstverständnis seines Landes. Monatelang stand er an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Verfilmung brach sämtliche Rekorde in der Geschichte Neuseelands und löste eine Flut von Debatten und Initiativen aus.Mit größter Intensität erzählt Duff, selbst Maori, vom Leben im Maori-Ghetto von Pine Block. Von Jake, dem arbeitslosen Hünen, der sich auf nichts verlassen kann als auf seine Muskeln und seinen linken Haken. Von Beth, die, selbstbewußt und stark im Nehmen, versucht, ihre zerfallende Familie durchzubringen und zusammenzuhalten. Von den fünf Kindern, die selbst in den Strudel geraten, bis Beths Kraft und Vision doch noch einen Ausweg zeigen.Duffs Roman ist mit Zorn und Anteilnahme geschrieben. Er verschweigt nichts, bricht Tabus und begegnet doch all seinen Figuren mit dem Verständnis, das ihnen im Leben verwehrt ist.

Stimmen

»Nun ist das in jeder Hinsicht einmalige Buch auch in deutscher Sprache im Schweizer Unionsverlag erschienen.«

Kurier, Wien

»Betrachtet man die überaus positive Kritik und Zustimmung in Neuseeland, sind sowohl das Buch wie der Film durchaus authentische Zeugnisse von der aktuellen Befindlichkeit der Maori in Neuseeland.«

Birgit Bock, Pogrom, Göttingen

»Das Buch ist wie ein Aufschrei, der noch lange in den Ohren (und im Herzen) nachgellt und Alan Duffs zügellose Sprache lässt keinen unbeteiligt.«

Augsburger Allgemeine Zeitung

»Lektüre, die nachdenklich und traurig, aber auch Mut macht.«

Blick

»Alan Duffs Sprache ist der Slang, abgehackte Sätze, ein treibender Rhythmus – Stakkato in hoher Perfektion, wechselnde Perspektiven innerhalb eines (Gedanken-)Monologs, ein abrupter Wechsel vom ’sie’ zum ’ich’. Das ist der Asudruck der Strasse, der Ausdruck der Gewalt, der Ausdruck des Hasses, und wie Duff das hingekriegt hat, das ist schlicht atemberaubend.«

Der Bund

»Brutal bis an die Schmerzgrenze, schonungslos im Vokabular, dann wieder zärtlich und selbstironisch, voll Poesie.«

Bayerisches Fernsehen

»Ein Buch wie ein Keulenschlag und Alptraum, hart an der Wirklichkeit – zornig, zwiespältig, zärtlich und trotz allem zuversichtlich.«

Luzerner Zeitung

»Das Buch fasziniert durch Betroffenheit, gleitet aber an keiner Stelle ins Kitschige ab.«

Touristik Information im Internet

»Mit suggestiven Bildern und glänzenden Dialogen charakterisiert Duff seine Gestalten und weckt Verständnis für ihre Situation. Die literarische Bewältigung des Stoffes überzeugt.«

das neue buch

»’Warriors’ überzeugt durch den Mut des Autors, nichts zu beschönigen, die unverblümte Sprache, die das Elend der Entwurzelung belegt, und den psychologischen Feinsinn, mit dem Duff die Entwicklung des nunmehr obdachlosen Jake gedanklich protokolliert.«

Der evangelische Buchberater

»Alan Duff geht mit seiner Geschichte sehr geschickt um. Er taucht die Leser tief in den Groll und die Enttäuschung seiner Personen, und dann rührt er um und rührt und rührt. Und während er seine Personen verletzt zurücklässt, wo sie sich weiter abmühen, taucht der Leser mit einer neuen Erkenntnis über unsere Rassendiskriminierung wieder auf.«

More

»Um ’Warriors’ zu schreiben, hat es viel Mut gebraucht; und bestimmt braucht es auch viel Mut, um es zu lesen. Aber es ist schon fast ein Markstein in der Neuseeländischen Literatur, weil es nicht nur die stilistischen Konventionen verspottet, sondern auch die gängigen Bilder, die wir von uns als Neuseeländer haben.«

Saturday Herald

»Dies ist ein kraftvoller Stoff, der die Leser wie ein Schlag auf den Solarplexus trifft.«

Metro

»Duffs Prosa zeigt eine Imaginationskraft von großer Intensität, vor allem in den herausragenden Pub- und Kampfszenen des Romans, wo die Integrität des Schreibens als Fiktion, und nicht als Grundlage für die Polemik, die andere gern machen würden, am offensichtlichsten ist.«

Listener

Dokumente

Autoren-Seiten

Andere Werke von Alan Duff

Andere Werke von Gabriele Pauer

Bibliografie

Originaltitel: Once Were Warriors
Originalsprache: Englisch
Erstauflage: 31.7.1998
Auflage: 1