Germaine Aziz

Geschlossene Häuser

Autobiografischer Bericht
Aus dem Französischen von Victoria Leube-Dasch
»Wer den Zauber aus ’Tausendundeiner Nacht’ in den Bordellen zwischen Oran und Algier vermutet, der sollte sich auf ein Anti-Märchen gefasst machen.« Kölner Stadtrevue
 Taschenbuch
€ 8.90, FR 16.50, €[A] 9.20
Broschiert
Vergriffen. Keine Neuausgabe
UT 39
256 Seiten
ISBN 978-3-293-20039-5
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Dicht und kunstvoll wie einen Roman erzählt Germaine Aziz ihr bewegtes Leben. Im Algerien der Kolonialzeit Waise, arm, Jüdin und Frau zu sein, verheißt nichts Gutes. Im katholischen Waisenhaus geht sie in die harte Lehre der Disziplin und Gefühlskälte. Im Alter von siebzehn Jahren gerät sie in ein Bordell. Den Gesetzen des Milieus gehorchend, steigt sie von den finsteren Etablissements in die angesehenen »Häuser« auf. Als sie durch einen Zuhälter nach Paris gelangt, hofft sie, aus dem Gefängnis des Strichs ausbrechen zu können. Doch der Traum erfüllt sich nicht. Lange, erniedrigende Jahre vergehen, bis sie eines Tages den Absprung schafft: Mit Ausdauer, Erbitterung und Hoffnung kämpft sie um ein neues Leben.

Stimmen

»Ein kraftvolles und starkes Buch.«

Sport & Verkehr

»Angesichts der zunehmenden Prostitution von Drittweltfrauen ist der Roman (leider) aktueller denn je.«

Kirchenzeitung, Linz

»Mit seinem Reichtum an präzisen Beobachtungen und seiner unsentimantalen Nüchternheit ist dieser autobiographische Bericht ein wichtiges Dokument der realen Gewaltverhältnisse.«

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Bibliografie

Originaltitel: Les Chambres closes (1980)
Originalsprache: Französisch
Erstauflage: 11.1.1994
Auflage: 1