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Salim Alafenisch »Alafenischs Geschichten von klagenden Palmen, von mächtigen Nächten, die Wünsche erfüllen, von süßen Äpfeln aus dem Garten Damaskus, von weisen Kadis und noch weiseren Frauen entführen in eine wunderbare und wundersame Welt.« Hannoversche Allgemeine Zeitung Salim Alafenisch wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Der Schriftsteller und Erzähler Salim Alafenisch wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamele seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. 1971 legte er in Nazareth das Abitur ab. Nach einem einjährigen Aufenthalt in London am Princeton College studierte er Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Heidelberg, wo er ... » MehrStimmen »Salim Alafenisch erzählt seine Geschichten, und das tut er meisterhaft – märchenhaft, in bester orientalischer Tradition. So plastisch, farbig, dass man fast die Kamele riechen und die raue Zeltwand spüren kann. Seine Geschichten sind manchmal wahr, manchmal ein bisschen wahr. Manchmal geht es um den Zusammenprall von Tradition und Moderne im Orient, manchmal um Politik, doch der Autor will keine großen Interpretationen liefern. Um nicht die eigene Sicht von Zuhörer und Leser einzuschränken. Obwohl er vor Publikum stets frei erzählt (nicht ohne zuvor freundlich gefragt zu haben, ob sich auch wirklich alle wohlfühlen, ob alle zufrieden sind), betont der Autor, wie wichtig Bücher sind. ›Der Stern der Araber sank, als die Bücher nicht mehr im Mittelpunkt standen‹, sagt er. Und: ›Wer liest, lebt zweimal – ohne zweimal zu sterben.‹«Lara Hausleitner Fränkische Landeszeitung 11.11.2004 »Alafenischs Erzählungen sind verschmitzte Miniaturen, die sich wie ein Mosaik zu einem Gesamtbild formen, das mit Erläuterungen aufgefüttert wird.« Haller Tagblatt Schwäbisch Hall »Seine heiter-melancholischen Geschichten, erzählt in einer ruhigen, schnörkel- und makellosen Sprache, sind glänzende Perlen in einer langen Kette ohne Anfang und Ende.« Rheinischer Merkur »Alafenischs Geschichten von klagenden Palmen, von mächtigen Nächten, die Wünsche erfüllen, von süßen Äpfeln aus dem Garten Damaskus, von weisen Kadis und noch weiseren Frauen entführen in eine wunderbare und wundersame Welt.« Hannoversche Allgemeine Zeitung »Er erzählt mit Humor und leisem Spott. Die bilderreiche Sprache mag an eine Märchenerzählung erinnern, doch sie verbirgt nicht den Ernst und die Tragik im Leben dieses Volkes.« Literatur-Nachrichten »Wo auch Salim Alafenisch seine Geschichten aufleben lässt, verzaubert er.« Stuttgarter Nachrichten »Kommt also her ihr Löwen, genießt die Glut der Ziegenperlen und Kameläpfel im Zelt, den Duft von Kardamomkaffee, hört einfach zu, während der Winterregen draußen friert und die Geliebte ihre Sachen packt, hört Salims Rede ...« Listen »Es sind vielleicht auf den ersten Blick nicht die drängendsten Fragen, die der seit 1973 in Heidelberg lebende Schriftsteller stellt. Und doch dienen sie Salim Alafenisch als perfekte Vehikel, um auf anschauliche Weise Grundwerte und zentrale kulturelle Praktiken einer anderen Kultur zu vermitteln. Verpackt in einen mühelos wirkenden, freien Erzählstrom sind die Geschichten und eingeflochtenen Erläuterungen des kulturellen Mittlers Salim Alafenisch alles andere als trockene Landeskunde oder theorielastige Kulturwissenschaft – alle Erzählungen sprechen zunächst Herz und Humor an.« Süddeutsche Zeitung München 19.07.2002 »Da legt Salim Alafenisch Wert drauf: Er erzählt keine Märchen, sondern Geschichten, obwohl die, frei vorgetragen, eher märchenhaft rüberkommen. Die Beduinen sind eben schon seit jeher gute Geschichtenerzähler. Sie haben seit Generationen die wahren Ereignisse im Märchengewand ihren Kindern und Kindeskindern weitergegeben. Er gehört zu den besten Geschichtenerzählern Deutschlands. Und obwohl er erst mit 25 Jahren die deutsche Sprache gelernt hat, schreibt er nicht nur flüssig, sondern auch anschaulich und fesselnd, so wie in seinem letzten Buch ›Die Feuerprobe‹«. Karla Sommer Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg 16.10.2007 »Riesenandrang herrschte anlässlich der Veranstaltung mit Salim Alafenisch, dem Sohn eines waschechten Beduinenscheichs, der faszinierende, fremdartige und geheimnisvolle Geschichten aus seiner Heimat erzählte.« Doris Huhn Main-Echo 27.04.2002 Kleine Kerzen in der Dunkelheit zünden: Salim Alafenisch im Interview mit Matthias Hanselmann The Bedouins: Israel's forgotten victims Aljazeera, September 2003 »Die Welt geschrumpft auf Walnußgröße.« Die sagenhaften Gaben des arabischen Erzählers Salim Alafenisch http://www.zvw.de/aktuell/1998/10/20/kult1.htm Salim Alafenisch bei »Aeschbacher«, Schweizer Fernsehen http://www.videoportal.sf.tv/video?id=b329e1f4-7ef0-413f-9353-954afe1da655 Me racist? Some of my best friends are Bedouin (Ha'aretz, 7.8.2002) http://www.haaretzdaily.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=194935&contrassID=2&subContrassID=5&sbSubContrassID=0&listSrc=Y&itemNo=194935 For the Bedouin, freedom means having nothing left to lose (Haaretz, March 06, 2002) http://www.haaretz.co.il/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=137792&contrassID=2&subContrassID=5&sbSubContrassID=0&listSrc=Y&itemNo=137792 There's a limit even to Bedouin patience (Ha'aretz, 20.3.2002) http://www.haaretz.co.il/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=143338&contrassID=2&subContrassID=5&sbSubContrassID=0&listSrc=Y&itemNo=143338
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