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Leonardo Padura

Das Meer der Illusionen

Kriminalroman
Aus dem Spanischen von Hans-Joachim Hartstein
Havanna-Quartett »Herbst«
»Die Identität und die Realität Kubas sind für mich eine Obsession.« Leonardo Padura
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288 Seiten (Gedruckte Ausgabe)
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Havanna im Herbst 1989: Fischer entdecken am Strand eine Leiche. Wie sich herausstellt, war der Tote ein hoher Funktionär der kubanischen Regierung, bis er sich vor elf Jahren in die USA absetzte. Damals zuständig für die Enteignung der Bourgeoisie, hatte er sich viele Feinde geschaffen. Warum kehrte er nach Kuba zurück? Wollte er wirklich nur seinen schwer kranken Vater besuchen? Oder gab es einen anderen Grund?

Im vierten Teil des Havanna-Quartetts begegnet Teniente Mario Conde abgehalfterten Funktionären und den alten Familien, die viel, aber längst nicht alles verloren haben. Während der Hurrikan Félix unbarmherzig auf Havanna zurast, fühlt Mario Conde, dass ein wichtiger Abschnitt seines Lebens zu Ende geht.

Mehr über dieses Buch


Stimmen

»Machismo, Telepathie, Männerträume in schwüler Luft. Eine geheimnisvolle Witwe und ein goldener Buddha. Hurrikan Félix. Alles in allem: eine brisante karibische Mixtur im Krimi.«

Ulrich Mayer, Abenteuer und Reisen, Bad Homburg

»Den grandiosen Helden seiner vier Krimis, Mario Conde, hat der in Havanna lebende Padura allerdings nicht sterben lassen. Er darf weiterleben, nur eben nicht als Kommissar – und so darf man sich auf Neues von Mario Conde freuen.«

Knut Henkel, Neue Zürcher Zeitung

»Mit einem raffinierten und geschichtsträchtigen Plot vollendet Leonardo Padura sein ›Quartett der Jahreszeiten‹. Bleibt zu hoffen, dass es auch ohne Teniente Conde weiterhin Untergründiges und Leidenschaftliches von Leonardo Padura zu lesen geben wird.«

Michael Wunderlich, Nürnberger Nachrichten

»Padura überschreitet mit seinen poetischen Kriminalromanen die stilistischen und inhaltlichen Grenzen des Genres. In ›Das Meer der Illusionen‹ werden die Wunsch- und Trugbilder seiner Generation genauso grell ausgeleuchtet wie die sie verzehrenden Verbrechen. Schicksale und Spannung, entfaltet auf hohem literarischen Niveau.«

Jörg von Bilavsky, Titel-Magazin  Online einsehen

»Dass zwar Verbrechen geklärt, aber die Frage von Schuld und Sühne nie zufriedenstellend beantwortet wird, gipfelt in dem letzten der beeindruckenden vier Bände des Havanna-Quartetts.«

Matthias Busch, Münchner Merkur

»Ein vielschichtiges Lesevergnügen mit einer erinnerungswürdigen Zyklon-Nacht.«

Tages-Anzeiger, Zürich

»Padura hat es wiederum geschafft, einen spannenden Kriminalfall in einen literarisch anspruchsvollen, sozialkritischen Roman zu verpacken, der bis zur letzten Seite fesselt und das ›Quartett‹ stimmig abrundet.«

Michaela Grames, Oesterreichisches Bibliothekswerk, Salzburg

»Eine morbide, starkes Verlorenheitsgefühl ausströmende Wirklichkeit wird hier lebendig, die noch durch die Vorboten eines nahenden Wirbelsturms verstärkt wird: es ist die Sehnsucht nach Reinigung und Neuanfang.Ein literarisch anspruchsvolles, vielschichtiges, sinnliches Leseerlebnis mit oftmals deftiger Sprache, die mitreißt.«

Magdalena Pisarik, Bücherschau, Wien

»Padura schließt mit diesem Band seinen Jahreszeiten-Zyklus mit einem atmosphärisch dichten und an raffinierten Wendungen reichen Roman ab.«

Marion Sedelmayer, Borromäusverein, Bonn

»Originalton Kuba: elegisch und rebellisch.«

Buchjournal Krimiwelt Bestenliste, Frankfurt

»›Schweine überleben und Anständige kommen hinter Gitter‹, stellt Kommissar El Conde nach Abschluss seiner Ermittlungen fest. Er ist ein äußerst sympathischer versoffener Anti-Held auf der Seite der Unzufriedenen, mit großer Distanz zu den Mächtigen. Mit ihm kann man sich identifizieren!«

Petra Klein, Die Märkische, Potsdam

»Leonardo Padura, ein Meister des Einstiegs, des Dialogs und der Stimmung, hat mit dem Havanna-Quartett ein Meisterwerk der Kriminalliteratur vorgelegt – und weit mehr als das. Kurz gesagt: Er hat uns süchtig gemacht. Dankbar blicken wir auf die vier Krimis zurück und hoffen, dass er nicht auf die Idee kommt, es seinem mehrfach zitierten und im letzten Band als Motto-Geber fungierenden Vorbild J. D. Salinger gleichzumachen und in Schweigen zu verfallen.«

Reinhard Helling, angelfire.com, Hamburg  Online einsehen

»Schade, dass es heißt, Abschied zu nehmen von diesem melancholischen und in seiner Menschlichkeit so sympathischen Ermittler. Wieder ein literarisch ambitionierter Krimi mit karibischem Flair. Gerne empfohlen.«

Dietmar Adam, ekz Informationsdienst, Reutlingen

»Vier Romane, in denen widerwillig, eigensinnig und doch geachtet als fähigster Schnüffler der Teniente Mario Conde ermittelt, ein Panorama Kubas vor dem Fall des schützenden Eisernen Vorhangs. Die drohende Naturkatastrophe, die alle gesellschaftlichen Auseinandersetzungen vorübergehend auf null setzen wird, die Lebenskrise einer Generation, die dunklen Seiten der kubanischen Revolution, die unglückliche Liebe und die Verzweiflung, die aus der Enttäuschung großer Hoffnungen entsteht – Leonardo Padura führt im vierten Band noch einmal die Elemente zusammen, die den Reiz seiner Tetralogie ausmachen.«

Tobias Gohlis, Die Zeit, Hamburg

»Wunderschön, hochintelligent, tiefmelancholisch. Das beste, was derzeit auf dem Krimimarkt zu haben ist.«

Andreas Ammer, Bayerischer Rundfunk

»Eine Mischung aus vitaler Melancholie, Abgeklärtheit und einem Humanismus, der trotz allem an Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit festhält.«

Ingeborg Sperl, Der Standard, Wien  Online einsehen

»›Das Meer der Illusionen‹ endet die Serie um den Teniente Mario Conde, doch diesem Ende wohnt letztlich auch ein Anfang inne: Nach dem Abschluss seiner Polizistenkarriere will der depressive Ermittler sich endlich seinen Traum vom Schreiben verwirklichen, nicht zuletzt auch, weil man so mehr bewegen kann als auf Mördersuche. Und so schließt sich letztlich der Kreis von Mario Conde zu seinem Schöpfer.«

Ulrich Noller, WDR 5, Köln
 

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»Wer diesen mitreißenden, faszinierenden, ernüchternden Roman gelesen hat, versteht die Geschehnisse, die das 20. Jahrhundert geprägt haben, besser. Unweigerlich verfällt man diesem Werk.« Heraldo de Aragón
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»Havanna war die aufregendste Stadt der Welt! Die Nacht hörte nie auf. Als wärs das Normalste, hast du zwischen Marlon Brando und Cab Calloway gesessen, gleich neben Errol Flynn und Josephine Baker. Mit all den verrückten Leuten, den besten Musikern, die Kuba je hervorgebracht hat.«
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»Vom Unterschied zwischen Sein und Schein, von der Notwendigkeit, sich zu verwandeln und so zu tun als ob: der Transvestismus als Grundbedingung des menschlichen Seins.« El Mundo, Madrid
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»Ein Frühlingsbuch, ein Kuba-Buch, ein Liebesroman – so ein Buch kann man nicht überbieten.« Andreas Ammer, Bayerischer Rundfunk

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Mario Conde, der belesene und melancholische Polizist aus Havanna, erkundet den kubanischen Alltag.

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Bibliografie

Originaltitel: Paisaje de otoño (1998)
Originalsprache: Spanisch
Erscheinungsdatum: 6.11.2015
Letzte Version: 24.9.2016