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Jamaica Kincaid

Die Autobiografie meiner Mutter

Roman
Aus dem Englischen von Christel Dormagen

Ein Frauenleben, das noch nicht frei sein konnte

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224 Seiten (Gedruckte Ausgabe)
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Erst im hohen Alter schafft es Claudette Richardson, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sie berichtet von ihrer Lebensreise in Dominica: Die eigene Mutter stirbt bei der Geburt, sie wächst bei einer Pflegemutter auf. Wie soll sie, gefangen in innerer Einsamkeit, lieben lernen? Stattdessen entdeckt sie ihren Eros und heiratet zuletzt einen reichen weißen Mann, der sie nie glücklich machen kann.

Jamaica Kincaids Roman handelt von Müttern und Töchtern, Widerstand, Lust und Macht und dem Erbe der Kolonialzeit: unerbittlich, verstörend und berückend.

 

Auf der Weltempfänger-Bestenliste (Dez. 2013)

Stimmen

»Kincaid verleiht einer unterprivilegierten Frau aus dem globalen Süden eine Stimme. Und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Kincaid schreibt diesen neuen karibischen Bildungsroman so abseits aller Konventionen, so unerbittlich und brutal gegenüber ihrer Erzählerin und den Figuren in ihrem Buch, dass es einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Nein, Kincaid ist wirklich keine einfache Autorin, sondern eher eine Zumutung. Aber eine unumgängliche Zumutung. Sie hat Programm. Sie muss ihre Leser einer brutalen Sprache aussetzen, um die Unausweichlichkeit und Unentrinnbarkeit des rassischen und sexuellen Konfikts darzustellen, dem eine schwarze Frau in der Karibik ausgesetzt ist. Nicht ans ihr ist nett.«

Achim Stanislawski, LiteraturNachrichten, LITPROM - Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika, Frankfurt a.M.

»Was diesen Roman zu einem besonderen Stück Literatur macht, ist die Sprache. Im Ton durchweg lakonisch distanziert, fast entrückt und gallig bitter wird die Realität unerbittlich benannt. Und das auf hoch poetische Weise. Kincaid findet Worte für die verschiedenen Aggregatzustände eines beschädigten Frauenlebens und webt damit einen Klangteppich, der ihre Stimme unverwechselbar macht.«

Anita Djafari, www.faustkultur.de  Online einsehen

»Jamaica Kincaids Sprache, die den Nuancen der Gefühle entspricht und sie dennoch schonungslos und oft radikal preisgibt, ist hoch poetisch. In dem Roman Die Autobiografie meiner Mutter ist ein neuer Schliff, im Sinne von Härte und Schärfe, hinzugekommen. Klage und Kritik gehen nahtlos ineinander über.«

Ruth Klüger, Süddeutsche Zeitung

»Eine Meditation über das Leben – Literatur, die zum Feinsten gehört, was die zeitgenössische Prosa zu bieten hat.«

The New York Times

»Die poetische, mitreißende Sprache, mit der die Autorin Xuelas Gedanken und Empfindungen beschreibt, macht aus diesem Buch etwas Besonderes.«

Hannelore Steinfels, Nachrichten aus Verband und Büchereien, Darmstadt

»Es ist eine schonungslose, mitleidlose Abrechnung einer alten Frau mit ihrem Leben, mit dem Dasein überhaupt. Erzählt in eindringlichen, lang nachwirkenden Bildern, in einer sehr eigenen, Herz und Kopf berührenden poetischen Sprache.«

Inge Obermeyer, Nürnberger Zeitung

»Sinnlich und komisch, dann wieder mitfühlend und grausam; Kincaids Blick täuscht sich nie.«

Mary Gordon
 

Dokumente

Dies ist ein Liebling aus 40 Jahren

Weil... diese Autorin aus der Karibik einen so unverwechselbaren, wahnsinnig literarischen Sound hat. Mit dem sie in diesem Roman sämtliche Aggregatzustände eines weiblichen Lebens so beschreibt, dass er mich mitten ins Herz trifft und Wirbelstürme im Kopf verursacht.

Termine

Autoren-Seiten

Andere Werke von Jamaica Kincaid

Cover
»Jamaica Kincaids Prosa ist gekennzeichnet von großer emotionaler Wahrhaftigkeit.« Susan Sontag
Cover

»Nach zehn Jahren Pause meldet Jamaica Kincaid sich mit einem gewaltigen Aufschrei zurück. Leser wünschen sich perfekte Schriftsteller, und selten finden sie sie. Kincaid ist so perfekt, wie eine Schriftstellerin nur sein kann.« The Washington Post

Bibliografie

Originaltitel: The Autobiography of My Mother
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsdatum: 9.11.2015
Letzte Version: 9.11.2015