Tschingis Aitmatow

Aug in Auge

Erzählung
Aus dem Russischen von Hartmuth Herboth
Die unzensierte, vollständige Fassung von Aitmatows Erstling, ein Jahr vor Dshamilja erschienen. Mit einem Vorwort des Autors.
 E-Book
€ 5.99
Sofort lieferbar
112 Seiten (Gedruckte Ausgabe)
Unsere E-Books gibt es in 3 optimierten Ausgaben für Ihr Lesegerät:
ISBN (EPUB)
ISBN (Kindle)
ISBN (Apple)
   E-Books: Unsere Angebote für Sie  
 
Als der Militärzug mitten in der Nacht bei der kleinen kirgisischen Bahnstation anhält, löst sich ein Schatten von einem Waggon. Ismail ist als Deserteur heimlich von der Front zurückgekehrt. Sejde will zu ihm halten. Welche Frau hat in diesen Tagen schon das Glück, ihren Mann bei sich zu haben! Sie versteckt ihn und bietet dem ganzen Dorf und den Polizeikommissaren die Stirn. Im tiefsten Winter schleppt sie Nahrung in die Berge, wo sie selbst und das ganze Dorf doch Hunger leiden. Aber Furcht, Existenznot und Misstrauen verändern den Menschen. Etwas Ungutes taucht in den Tiefen von Ismails Augen auf. Aug in Auge ist Aitmatows Erstling und ein Jahr vor Dshamilja erschienen.

Stimmen

»Die Wucht der archaischen Bilder und der Mythos jahrtausendealter Riten der kirgisischen Stämme – alles das, was man aus Aitmatows späterem Werk kennt, findet sich bereits in dieser frühen Erzählung.«

Rheinischer Merkur

»Die ›filmisch‹ bildintensive Beschreibung des aufreibenden Lebens in der unwirtlichen Steppe Kirgisiens zieht uns in einen frostigen Sog. Die Geschichte erblüht wie eine exotische Eisblume.«

Wiener Tagblatt
 

Andere Werke von Tschingis Aitmatow

Cover

Drei große Autoren erzählen von der Kraft und Vitalität des Schamanismus.

Cover
»Aitmatow gelang eine Parabel von der Welt, von längst verschütteten Kräften im Menschen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
Cover
Für beide scheint es keinen Platz mehr zu geben – weder für den alten Schneeleoparden Dschaa-Bars noch für den unabhängigen Journalisten Arsen, der gegen Oligarchen und Fanatiker anschreibt.
Cover
»Der Duft Kirgisiens nimmt uns gefangen, der poetische Zauber jeder Zeile.« Stuttgarter Zeitung
Cover
Drei Liebesgeschichten, die zu den schönsten der Weltliteratur gehören, in einem Band vereinigt.
Cover
»Aitmatow macht seinem Ruf als Steppen- und Gebirgspoet mit den Erinnerungen an seine Kindheit wieder alle Ehre.« Dresdner Nachrichten
Cover
»Ein großartiges Stück Literatur, das einen nachts nicht schlafen lässt.« konkret
Cover
Eine rätselhafte Erscheinung bringt die Menschheit in Aufruhr. »Mein persönliches Echo auf die Zeit nach der Perestroika.«
Cover
»Großvater Momun und sein Enkel gehören zu den faszinierendsten Paaren der Weltliteratur.« Freitag
Cover
Tschingis Aitmatows geistiges Vermächtnis
Cover

Ein Hauptwerk von Aitmatow, in der erweiterten Fassung mit der Legende Die weiße Wolke des Tschinggis Chan.

»Angesichts des Wirbels von Ereignissen habe ich begriffen, dass ich den Roman heute anders schreiben würde, ohne etwas zu vereinfachen, ohne mich zu zügeln.« Tschingis Aitmatow

Cover
»Prosa-Edelsteine aus Kirgisien.« St. Galler Tagblatt
Cover
Tschingis Aitmatow erzählt von seiner Jugendzeit in Kirgisien, über sein Heimatdorf Scheker, von den harten Erfahrungen unter Stalin und seinen Anfängen als Schriftsteller.
Cover
»Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt.« (Louis Aragon) In der autorisierten Neuausgabe mit einem Vorwort von Tschingis Aitmatow
Cover
»Ein großes Epos der Untergänge, ein kraftvoller Roman.« Westfälischer Anzeiger
Cover
»Ein Buch, das man erst aus der Hand legt, wenn man die letzte Zeile verschlungen hat.« Bücherbrief
Cover
»In Tanabais Schmerz offenbart sich das ganze Geheimnis Aitmatowscher Prosa.« Stuttgarter Zeitung

Andere Werke von Hartmut Herboth

Cover
Drei Liebesgeschichten, die zu den schönsten der Weltliteratur gehören, in einem Band vereinigt.
Cover
»Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt.« (Louis Aragon) In der autorisierten Neuausgabe mit einem Vorwort von Tschingis Aitmatow

Bibliografie

Originaltitel: Licom k licu (1958)
Originalsprache: Russisch
Erscheinungsdatum: 15.12.2015
Letzte Version: 15.12.2015