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Frank Göhre MO Der Lebensroman des Friedrich Glauser »Mit großem Einfühlungsvermögen gelingt es Göhre, sich in die Psyche und das Umfeld dieses Urvaters des deutschsprachigen Kriminalromans hineinzuversetzen.« Peter Münder, Frankfurter Rundschau Mo – Der Lebensroman des Friedrich Glauser ist die literarische Aufarbeitung von Friedrich Glausers ungewöhnlicher Biografie. Frank Göhre geht Glausers Wegen nach und erkundet die weißen Räume zwischen den biografischen Fakten. Er zeichnet das Bild eines in sich Verstrickten, eines Umtriebigen. Er spürt den Möglichkeiten eines gelebten Lebens nach und sieht in Glauser einen Zeitgenossen. Leseprobe
Käthi schloss hinter den Jassspielern die Tür und ging zurück an den Ausschank. Es war gerade erst zehn, und nur noch ihr neuer Gast hockte am Fenstertisch und stierte in sein Schnapsglas. Er hatte sich eine volle Flasche hinstellen lassen. Jetzt hatte er sie schon zur Hälfte geleert. Friedrich Glauser – Ein Suchender unserer Zeit (Interview mit Frank Göhre) »Weit mehr als eine Ehrenbezeigung.« Die Welt Berlin »Der renommierte deutsche Krimiautor kommt mit seiner stakkatohaften Prosa und den pointiert-lebendigen Dialogen dem Wesen und Werk des Schweizers ungemein nahe. Ebenso dramatisch wie deutlich zeigt Göhre, wo sich bei Glauser Literatur und Leben kreuzen und wieder auseinander triften. Man liest die ›Studer-Romane‹ danach mit anderem Bewusstsein.« Jörg von Bilavsky Krimikurier No. 32 Berlin 18.01.2010 »Mit viel Zuneigung sieht Göhre dem unglücklichen Glauser beim Schreiben zu, beim Entzug, bei seinen Beziehungen, guten wie schlechten.« Wolfgang Bortlik 20 Minuten Zürich 27.10.2009 »Eine ungemein packende Story über das zerrissene Leben des Schweizer Schriftstellers, der als ›Vater‹ des deutschsprachigen Kriminalromans gilt.« Hamburger Abendblatt »Empathie hält der Autor für seine Figur bis zum Ende aufrecht, bleibt durchweg spannend und psychologisch differenziert in seinen Schilderungen.« www.literaturkritik.de »Göhre erzählt geradezu im Stil des Film noir, in harten Schnitten und realistischen Dialogen. Er tut dies zudem mit viel Liebe und Verständnis für seine Hauptfigur. Er schildert, wie Glauser gedacht und gefühlt und gesprochen haben könnte, das ist seine Erfindung. Dabei stützt er sich auf die bekannten biografischen Daten und zieht auch einige schriftliche Zeugnisse Glausers heran (die im Text kursiv gesetzt sind).« Oliver Lüdi Programm Zeitung Basel 01.02.2009
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