Nagib Machfus

Cheops

Roman
Aus dem Arabischen von Doris Kilias
Eine vergangene Welt wird lebendig mit ihren Palästen und Tempeln, Priestern und Sklavinnen, Handwerkern und Beduinen.
 Hardcover
€ 19.90, FR 35.90, €[A] 20.50
gebunden
In anderer Ausgabe lieferbar
272 Seiten
ISBN 978-3-293-00349-1
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Keiner in Ägypten ist mächtiger als der Pharao Cheops, und die große Pyramide, an der seit zehn Jahren Tausende von Arbeitern bauen, wird seine Herrschaft im Reich der Toten fortsetzen. Dennoch findet Cheops an nichts mehr Gefallen, alles langweilt ihn. Um ihn zu zerstreuen, führen seine Höflinge einen berühmten Wahrsager und Zauberer zu ihm. Die Bestürzung ist allerdings groß, als der Zauberer nicht wie erwartet einige amüsante Geschichten zum Besten gibt, sondern prophezeit, dass ein an diesem Tag im Hause des Hohen Priesters geborenes Kind den Thron übernehmen wird. Cheops und seine Söhne setzen alles daran, das Kind aufzuspüren.

»Ich bin ein Sohn zweier Zivilisationen, die sich zu einem fruchtbaren Bund vereint haben. Die eine ist die etwa 7000 Jahre alte Pharaonenzeit und die andere die islamische Zivilisation.« Nagib Machfus in seiner Rede anlässlich der Verleihung des Nobelpreises

Stimmen

»Ein Debüt, das fast 70 Jahre nach Entstehung immer noch so echt und frisch klingt, als sei Machfus beim Pyramidenbau dabei gewesen.«

Woman, Hamburg

»Spannende Unterhaltung für Freunde historischer Romane.«

Dietmar Adam, Verband öffentlicher Bibliotheken in Bayern, München

»Fantastische Geschichte, die alte Mythen aufgreift, aber geschickt auch politische Kritik transportiert.«

Münchner Merkur

»Machfus verwendete für Cheops den ehrwürdigen Stoff aus einem Papyrus. Ein Mythos, uralt wie die Menschheit, in orientalischer Bildhaftigkeit – eine Alternative zum synthetischen Coelho-Kitsch.«

Der Standard, Wien

»Obwohl der Nobelpreisträger Machfus ein rationaler Denker ist, vermag er das Walten einer Vorsehung nicht zu leugnen. Trotz allem Respekt vor dem Faktum verankert er seine Figuren tief im Diesseits. Sie quälen sich mit Gewissensbissen, Liebeskummmer, Existenzangst, sie sind kleinlich und generös, verletzlich und hart. Vor dem Leser dreht sich das ganze Karussell der Leidenschaften und Sehnsüchte.«

Ulf Heise, Märkische Allgemeine Zeitung, Potsdam

»Eine Geschichte von märchenhaftem Zauber und Bilderreichtum. Schlicht und anschaulich schildert Machfus das Leben in den Hütten, Tempeln und Palästen Altägyptens, spannend baut er die Handlung und die Wandlung des Pharao vom Despoten zum Philosophen auf. Und wie so oft stellt er die Frage, ob der Mensch sein Schicksal lenken kann.«

Tiroler Tageszeitung, Innsbruck

»Historisch belegte, lebendige Unterhaltung.«

Verband Evangelischer Büchereien, Darmstadt

»Machfus gelingt es bravourös, das alte ägyptische Reich im Kopf der LeserInnen zu neuem Leben zu erwecken. Man fühlt mit den Priestern, Dienerinnen und Pyramidenarbeitern und gewinnt durch Machfus’ Meisterschaft Einblick in die Denkweise einer längst vergangenen Kultur.«

Josefine Weninger, Österreichisches Bibliothekswerk, Salzburg

»Zum märchenhaften Inhalt des Romans passen erzählerische Verve, groteske Situationen und plastische Bilder, die sich zuweilen zu comichaften Folgen verdichten. Bereits dieser erste Roman vereint all die Themen, die Nagib Machfus’ Werk so groß und unverwechselbar machen: Reflexionen über die alles verschlingende Zeit, über Liebe und Tod, Erinnerung und Vergessen, Schuld und Vergebung, Kunst und Schönheit, Freiheit und Gerechtigkeit, Toleranz und Menschlichkeit.«

Renate Wiggershaus, Kommune, Frankfurt

»Vor dem Leser dreht sich das ganze Karussell der Leidenschaften und Sehnsüchte.«

Ulf Heise, Freie Presse, Chemnitz

»Machfus ist ein guter Erzähler, und die rigide Konstruktion um ein vorherbestimmtes Endresultat herum verleiht der Geschichte den eigenartigen Reiz aller klassischen Märchen: dass wir nämlich die Geschichten, deren Ende wir schon kennen, am liebsten haben und am spannendsten finden.«

Catherine Newmark, Berliner Zeitung

»›Cheops‹ spielt zur Pharaonenzeit, ist aber keine rückwärts gewandte Utopie, sondern spiegelt Gegenwartsprobleme in die Vergangenheit zurück.«

Christian Stark, Radio ZuSa, Uelzen

»Die märchenhafte Geschichte vom großen Pharao und seinem nicht minder strahlenden Nachfolger vermag den Leser auch heute noch zu fesseln – wie all die Heldenepen und Königsdramen aus fernen Zeiten, die von Liebe und Hass erzählen, vom Glanz und Elend der Macht, von der Sehnsucht nach Unsterblichkeit – und von dem Schicksal, dem wirklich keiner entgeht: der Sterblichkeit.«

Ulrich Klenner, Bayerischer Rundfunk, München

»Eine Geschichte von wahrhaft mythischem Zuschnitt. Sie gemahnt an den Mythos von Ödipus, wenngleich die Tragik darin parabelhaft ins Versöhnliche gewendet ist.«

Hans-Dieter Fronz, Mannheimer Morgen

»Machfus stellt die faustische Frage, ob der Mensch sein Schicksal lenken kann. Spannend geschrieben, ist diesem Roman eine märchenhafte Klarheit eigen.«

Wolfgang G. Schwanitz, Die Welt, Berlin  Online einsehen

»Stilistisch wird hier schon das Talent von Machfus als Drehbuch-Autor erkennbar, als der er mindestens 25 Filme schrieb. ›Cheops‹ hat das Zeug zu einem jener historischen Filme, die immer noch Millionen von Zuschauern anziehen.«

Peter Philipp, Deutsche Welle, Bonn

»Ein Roman, in dem sich das alte und das neue Ägypten freundschaftlich die Hand geben.«

Bianca De Loryn, Südkurier, Konstanz

»Machfus gelang es durch seine mitreißende Erzählweise, die Pharaonenzeit zum Leben zu erwecken. Zugleich wurde Cheops` Wandel vom Despoten zum Philosophen auf dem Thron als kritischer Appell an Ägyptens König verstanden. Am berührendsten aber bleibt der unerschütterliche Glaube des jungen Autors an den Sieg menschlicher Güte und Weisheit.«

Regina Karachouli, Sächsische Zeitung - Magazin, Dresden

»Der Roman lässt eine bunt schillernde Welt mit Palästen und Tempeln, Priestern und Sklavinnen, Handwerkern und Beduinen lebendig werden. Die Handlungsfäden des ebenso märchenhaften wie filmischen Plots werden zu einem finalen Höhepunkt gebündelt, der es an Spannung mit jedem Hollywood-Streifen aufnehmen kann.«

Regina Jerichow, Nordwest-Zeitung, Oldenburg

»Bildreich und doch einfach erzählt Machfus, meisterlich beherrscht er die Kunst, Charaktere in einem Satz zu zeichnen.«

Gabriele Neumann, Oberhessische Presse, Marburg

»Der erfrischende Stil und die Bildhaftigkeit der Geschichte entführen den Leser auch heute noch mühelos in die Pharaonenzeit vor etwa 7000 Jahren.«

Birgit Koß, Deutschlandradio Kultur, Berlin  Online einsehen

»So lebendig, lieblich und farbig erzählt, dass man glaubt, sich am Hofe des Cheops zu befinden und die Menschen leibhaftig vor sich zu sehen, als lebten sie heute und nicht vor rund 5000 Jahren. Ein Buch zum Verlieben.«

Lilith Frey, Blick, Zürich
 

Nachrichten

Autoren-Seiten

Andere Werke von Nagib Machfus

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Über den Aufbruch der ägyptischen Jugend
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»Mit einer unerschöpflichen, augenzwinkernden Fabulierkunst mischt Machfus Fantastisches mit Profanem.« Regina Karachouli, Sächsische Zeitung
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»Packende Dialoge, ein fundierter Einblick in die ägyptische Gesellschaft und eine Innenschau in die Seelenlage der Menschen, deren Ideale und Schwächen.« Special to Review
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»Träume sind eine Realität, in der die Grenzen des Alltäglichen nicht mehr existieren.« Nagib Machfus
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Die schöne Kurtisane Radubis, von der schon Herodot berichtete, wird in Nagib Machfus’ Roman zur zentralen Figur in einem groß angelegten Panorama des alten Ägypten.
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Eine abenteuerliche Reise zum Ende der Welt und eine Reise zum eigenen Selbst. Machfus nimmt sich die großen Reisenden aus der Blütezeit des Islam zum Vorbild für Ibn Fattumas Entdeckung ganz und gar heutiger Lebensentwürfe und Utopien.
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»Was geht dich das alles an? Warum sitzt du hier herum und hörst Dir Dinge an, die dich einen Dreck kümmern?«
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Ein farbenprächtiges Kaleidoskop, in dem eine ganze Epoche und ihre Menschen lebendig werden.
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»Mit wunderbar leichter Hand geschrieben – wie sie nur wenige Autoren auf dem Gipfel ihrer Meisterschaft erlangen.« Freitag
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»Zwischen Himmel und Erde, zwischen Gold und Dornen gibt es zahlreiche Wege.« Nagib Machfus
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»Gewiss ist dieses Alterswerk auch als ein Credo des ägyptischen Nobelpreisträgers zu lesen, der als Achtzigjähriger bekannte, er spüre, dass die Grundlage seines Lebens auf Erden einzig die Liebe war.« Sächsische Zeitung
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»Mit der Weisheit des Alters und einer unerschlöpflichen, augenzwinkernden Fabulierkunst mischt Machfus Phantastisches mit Profanem.« Regina Karachouli, Sächsische Zeitung
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»Wer dieses Werk liest, wird mit Vergnügen und Dankbarkeit Erkenntnis finden - durch etwas, das als wunderlicher Anachronismus gilt: Weisheit. Machfus besitzt sie.« Nadine Gordimer
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Die drei Bände der Kairoer Trilogie: »Der Baedeker zu Ägyptens Seele.« Newsweek
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»Pflichtlektüre nicht nur für Amtsstuben!« Dresdner Neueste Nachrichten
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»Als ich begann, Romane zu schreiben, hielt ich die europäische Form des Romans für unantastbar. Aber man wird älter und sieht die Dinge anders. Und man sucht nach einem eigenen Ton, ganz tief in sich selbst.« Nagib Machfus
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Der dritte Band der Kairo-Trilogie: »Reich die Zusammenhänge der religiös-sozialen Lebensabläufe, tief die einfließende Psychologie, modern der trotzig aufbegehrende innere Monolog, lebendig Licht und Schatten.« Die Presse, Wien
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»Nagib Machfus’ Novellen sind wie Klangproben, manchmal auch wie eine Fermata, wie ein Anlauf auf ein neues Orchesterwerk, auf einen neuen Roman.« Neue Zürcher Zeitung
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Der zweite Band der Kairo-Trilogie: »Nirgends zuvor hat sich ein arabischer Autor mit soviel Selbstironie an Sentimentales gewagt, mit soviel Augenzwinkern und derber Komik, Lust und Gier beschrieben.« Berliner Zeitung
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»In seinem allegorischen Realismus stellt das Buch eine scharfe Anklage dar gegen die geistigen Verführer, die aufwiegeln, statt aufzuklären, und dann zu Verrätern werden.« Frankfurter Rundschau
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Der erste Band der Kairoer Trilogie: »Der Baedeker zu Ägyptens Seele.« Newsweek
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»Es ist nicht unbedingt die Norm, dass eine Rezensentin bei dem Werk eines Nobelpreisträgers zuerst die rechte und dann erst die linke Seite liest, weil sie es nicht aushalten kann vor Spannung.« Schweizer Bibliotheksdienst
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»Über kein anderes Buch ist so viel Tinte geflossen wie über diese Parabel, die jahrzehntelang Kontroversen und leidenschaftliche Debatten ausgelöst hat.« Süddeutsche Zeitung
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»Die sensibel geschilderten Protagonisten des Romans vermitteln mehr Erkenntnisse über den Zustand Ägyptens als Hunderte von Artikeln und Fernseh-Dokumentationen es je vermochten.« Süddeutsche Zeitung, Stuttgart
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»Die Gasse ist für mich das Symbol für die ganze Welt, und je nachdem, wie ich sie haben wollte, habe ich sie geformt.« Nagib Machfus

Andere Werke von Doris Kilias

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»Die ganze Geschichte lag vor mir, und ich bin ihren Spuren gefolgt – wie eine unruhige Gazellenmutter, von deren Kindern sich am Boden nur noch schwache Spuren finden und die am Himmel als Sterne funkeln.« Miral al-Tahawi
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Eine abenteuerliche Reise zum Ende der Welt und eine Reise zum eigenen Selbst. Machfus nimmt sich die großen Reisenden aus der Blütezeit des Islam zum Vorbild für Ibn Fattumas Entdeckung ganz und gar heutiger Lebensentwürfe und Utopien.
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»In seinem allegorischen Realismus stellt das Buch eine scharfe Anklage dar gegen die geistigen Verführer, die aufwiegeln, statt aufzuklären, und dann zu Verrätern werden.« Frankfurter Rundschau
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Der erste Band der Kairoer Trilogie: »Der Baedeker zu Ägyptens Seele.« Newsweek
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»Es ist nicht unbedingt die Norm, dass eine Rezensentin bei dem Werk eines Nobelpreisträgers zuerst die rechte und dann erst die linke Seite liest, weil sie es nicht aushalten kann vor Spannung.« Schweizer Bibliotheksdienst
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»Über kein anderes Buch ist so viel Tinte geflossen wie über diese Parabel, die jahrzehntelang Kontroversen und leidenschaftliche Debatten ausgelöst hat.« Süddeutsche Zeitung
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»Die Gasse ist für mich das Symbol für die ganze Welt, und je nachdem, wie ich sie haben wollte, habe ich sie geformt.« Nagib Machfus

Bibliografie

Originaltitel: Abath al-Aqdar (1939)
Originalsprache: Arabisch
Erstauflage: 26.7.2005
Auflage: 1