Tschingis Aitmatow

Kindheit in Kirgisien

Autobiografische Erzählung
Herausgegeben und aus dem Russischen von Friedrich Hitzer
»Aitmatow macht seinem Ruf als Steppen- und Gebirgspoet mit den Erinnerungen an seine Kindheit wieder alle Ehre.« Dresdner Nachrichten
 Taschenbuch
€ 7.90, FR 14.90, €[A] 8.20
Broschiert
In anderer Ausgabe lieferbar
UT 153
160 Seiten
ISBN 978-3-293-20153-8
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Er war noch zu klein, um richtig aufs Pferd zu steigen, da mußte er schon als Sekretär des Dorfsowjets die Steuern eintreiben und den Frauen die Todesmeldungen von der Front überbringen. Aber zu dieser kirgisischen Kindheit gehört auch das Eintauchen in die reichen Überlieferungen seines Volkes, gehören heitere Erinnerungen und Erlebnisse. Die wahre Geschichte einer verbotenen Liebe im Dorf entpuppt sich als Kern der Novelle »Dshamilja« und Aitmatows Jugendfreund Sejtaly als Vorbild des »Ersten Lehrers«. Einige Jahre später erntet der junge Viehzuchtexperte Aitmatow Auszeichnungen für seine rund hundert musterhaft gehaltenen Milchkühe. Als er aber seine ersten Novellen publiziert, entfesselt er im Schriftstellerverband einen Sturm der Entrüstung - er hat mit seinen Werken zu viele Tabus gebrochen.

Stimmen

»Wer Aitmatows Werk besser verstehen will oder wer es nicht kennt – in diesen Erinnerungen findet er einen kleinen goldenen Schlüssel zum Glück.«

Wolfgang Platzeck, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»In anschaulichen Bildern vermittelt Aitmatow dem Leser Stationen aus seinem Leben. Erzählend erinnert er an längst vergangene Zeiten und eine untergegangene, zerstörte Kultur, deren Mythen er zu retten versucht.«

Beate Olschewski, Listen

»In kunstvoller Einfachheit und mit leisem Humor berichtet Aitmatow auch von den realen Vorbildern für seine Figuren.«

Susann Sitzler, Berner Zeitung

»Die Geschichtensammlung ist eine wahre Fundgrube für Aitmatow-Kenner, weil sie den Leser begreifen macht, woher der Autor seine Geschichten bezieht und wie diese den Weg in die Bücher finden.«

Olivier Berger, Die Südostschweiz
 

Autoren-Seiten

Andere Werke von Tschingis Aitmatow

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»Aitmatow gelang eine Parabel von der Welt, von längst verschütteten Kräften im Menschen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
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»Der Duft Kirgisiens nimmt uns gefangen, der poetische Zauber jeder Zeile.« Stuttgarter Zeitung
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Tschingis Aitmatows geistiges Vermächtnis
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Ein Hauptwerk von Aitmatow, in der erweiterten Fassung mit der Legende Die weiße Wolke des Tschinggis Chan.

»Angesichts des Wirbels von Ereignissen habe ich begriffen, dass ich den Roman heute anders schreiben würde, ohne etwas zu vereinfachen, ohne mich zu zügeln.« Tschingis Aitmatow

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»Prosa-Edelsteine aus Kirgisien.« St. Galler Tagblatt
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Die unzensierte, vollständige Fassung von Aitmatows Erstling, ein Jahr vor Dshamilja erschienen. Mit einem Vorwort des Autors.
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Tschingis Aitmatow erzählt von seiner Jugendzeit in Kirgisien, über sein Heimatdorf Scheker, von den harten Erfahrungen unter Stalin und seinen Anfängen als Schriftsteller.
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»Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt.« (Louis Aragon) In der autorisierten Neuausgabe mit einem Vorwort von Tschingis Aitmatow
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»Ein großes Epos der Untergänge, ein kraftvoller Roman.« Westfälischer Anzeiger
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»Ein Buch, das man erst aus der Hand legt, wenn man die letzte Zeile verschlungen hat.« Bücherbrief
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»In Tanabais Schmerz offenbart sich das ganze Geheimnis Aitmatowscher Prosa.« Stuttgarter Zeitung

Bibliografie

Originalsprache: Russisch
Erstauflage: 14.10.1999
Auflage: 5