Selim Nassib

Stern des Orients

Der Roman von Umm Kalsum
Aus dem Französischen von Hans Thill
»Wenn sie die Stimme erhob, sank der Orient nieder, ergriffen bis ins Herz, in allen Sinnen bebend. Sie war des Volkes Stimme. Callas und Evita Perón in einem: die ägyptische Sängerin Umm Kalsum.« Spiegel Spezial
 Taschenbuch
€ 9.90, FR 14.90, €[A] 10.20
Vergriffen. Termin Neuausgabe unbestimmt
UT 140
256 Seiten
ISBN 978-3-293-20140-8
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Bei ihren ersten Auftritten muß sie sich als Beduinenjunge verkleiden, um den Ehrenkodex der Familie nicht zu verletzen. Doch bald liegt ihr die arabische Welt zu Füßen. Wenn ihre Konzerte im Rundfunk übertragen werden, sind die Straßen von Casablanca bis Bagdad leer gefegt. Könige, Generäle, Dichter und Revolutionäre werben um ihre Gunst. Dieser Roman erzählt das Leben der ägyptischen Sängerin Umm Kalsum aus der Perspektive ihres bevorzugten Textdichters Ahmad Rami. Eine unerfüllte Liebe verbindet die beiden durch alle Höhen und Tiefen, Triumphe und Katastrophen dieses arabischen Jahrhunderts.

Stimmen

»Den zeitgeschichtlichen Hintergrund – Aufbruchstimmung in die Unabhängigkeit, Suezkrise und Nahostkriege – projiziert Nassib auf das Leben der populären ägyptischen Sängerin, die dank ihrer Stimmgewalt die Reichen und Mächtigen wie auch das Volk auf der Strasse in ihren Bann zu ziehen mlchte. Dabei wird sie selber zum Spielball und Opfer patriotischer Machtspiele.«

Die Weltwoche

»Es ist eines der Verdienste dieses Buches, dass Selim Nassib mit einer klaren, scheinbar distanzierten Sprache Einblick gibt in die außermusikalischen Verhältnisse der Zeit Umm Kulthums, der Unabhängigkeit Ägyptens und die hoffungsvollen Jahre unter Nasser. Zugleich findet er eingängige Worte für den künstlerischen, quasi religiösen und zugleich erotischen Reiz der Musik Umm Kulthums.«

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(Übersetzung)

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Andere Werke von Hans Thill

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»Ich möchte vor der eigenen Tür kehren.« Abdelwahab Meddeb
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»An alle meine Wände heftete ich die Skizzen zu meinem Roman, und zur gleichen Zeit zerbarst mein Land. Und so habe ich auf meine Weise das Land wieder auferstehen lassen.« Assia Djebar
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Weiss ist die Farbe der Städte Algeriens, der traditionellen Tücher, die Farbe der Trauer und der Erinnerung.

Bibliografie

Originaltitel: Oum (1994)
Originalsprache: Französisch
Erstauflage: 12.4.1999
Auflage: 1