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Monireh Baradaran Erwachen aus dem Alptraum Neun Jahre in den Gefängnissen von Teheran Neun Jahre lang lebte Monireh Baradaran in den berüchtigten Gefängnissen von Teheran. Ihr Bericht geht an die Grenze dessen, was Menschen ertragen können. Von den Frauen, ihren Mitgefangenen, zeichnet sie genaue, einfühlsame Porträts und geht dem Rätsel nach, wie Menschen sich verändern, Freunde zu Feinden, 'Helden' zu 'Verrätern' werden. Noch in den grausamsten Augenblicken der Haft bleibt die Schilderung präzise, voller menschlicher Neugier und Verständnis, rückhaltlos auch gegenüber den eigenen Zweifeln und Schwächen. Leseprobe
»In Teheran findet die erste internationale Messe statt. Durch die dicken Eisenstäbe unseres Zellenfensters blicken wir auf den Himmel, an dem bunte Ballons mit Fahnen von multinationalen Firmen schweben. Dort draußen pulsiert das Leben, aber hier drinnen wirft der Tod seine langen Schatten auf uns. Ich wünschte, ich könnte mit einem dieser Ballons davonfliegen und unsere Erlebnisse ... » Mehr »Mit ihrem Buch möchte Monireh Baradaran nun den Bann brechen. Die Zeit dafür ist jedenfalls überreif.« die tageszeitung »Wie sie und manche ihrer Mitgefangenen überleben konnten, wie manche sich in der Haft veränderten, hat Baradaran hier in einfühlsamen Porträts aufgezeichnet.« terre des femmes »Die Autorin ist keine Vertreterin der Anklage, sondern eine Reporterin in eigener Sache, die den Ereignissen und den Menschen gerecht werden will.« Martin Forberg DeutschlandRadio »Unschätzbare Erkenntnisse über die Kultur des Widerstandes!« Bayern2 »In einfühlsamen Personenporträts wird daneben eine Frauensolidarität transparent, die weit über westlichen Emanzipationsbegriffen steht und das Buch zu einer der wichtigsten Neuerscheinungen zeitgenössischer iranischer Literatur macht.« Horst Sumerauer Foglio »Ein Zeitzeugnis, das unter die Haut geht.« Schweizerischer Bibliotheksdienst »Eine alptraumartige Welt, die nicht zuletzt an George Orwells negative Zukunftsvision "1984" erinnert.« Hessischer Rundfunk »Vier Jahre dauerte es, bis das Unvorstellbare in Worte gefasst war.« Escape Hamburg
Bibliografie: Erwachen aus dem Alptraum
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