Salim Alafenisch

Das versteinerte Zelt

Erzählung
»Ein langer, farbiger Traum.« Klio
 Taschenbuch
€ 7.90, FR 14.20, €[A] 8.20
broschiert
In anderer Ausgabe lieferbar
UT 127
126 Seiten
ISBN 978-3-293-20127-9
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Der alte Musa ist ein berühmter Rababa-Spieler. Weit über die Stammesgrenze hinaus erfreuen die Klänge seiner Musik viele Herzen. Geboren wurde der Stammesmusiker in der Zeit der Kamele, in der Zeit der Zelte wuchs er auf, und nun sollte der alte Musa den Rest seiner Tage in der Zeit der Steine verbringen: Sein Stamm will die schwarzen Zelte aus Ziegenhaar gegen Steinhäuser eintauschen.Aber die Zeit der Steine bringt gewaltige Umwälzungen im Leben der Beduinen mit sich. Seitdem Musa mit seiner Frau Zaneh in das Steinhaus eingezogen ist, hört er auf zu träumen. »Vielleicht fühlen sich die Träume in den engen Mauern des Hauses eingesperrt«, rätselt Zaneh. »Im Zelt aus Ziegenhaar sind die Träume frei. Sie können wandern und durch die Zeltlöcher rein- und rausschlüpfen.«

Stimmen

»Salim Alafenischs Geschichten sind betörend. Die feinen Anspielungen an unsere Zeit, die Kritik und die Liebeserklärungen trotz allem, machen das Büchlein zu einem seltenen Lesevergnügen. Ratsam ist es, vor Beginn für Proviant zu sorgen. Denn einmal begonnen, fällt ein Unterbrechen schwer.«

DAZ, Zürich

»Eine schöne Geschichte, in der Nostalgie und Wirklichkeit sich die Waage halten. Alafenischs Ironie und der knappe, schnörkellose Erzählstil bewahren ihn davor, ins Kitschige abzugleiten. Auch die Trauer.«

Die Kommune, Frankfurt am Main

»Eine eindrückliche Erzählung, fast märchenhaft, oft durchdrungen von von einem geheimnisvollen Zauber und einer ergreifenden Melancholie.«

Schweizerischer Bibliotheksdienst

»Alafenisch hat ein Stück geradezu magischer Literatur geschrieben. Schon nach wenigen Seiten scheint eine eigentlich fremde Welt zutiefst vertraut.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
 

Nachrichten

Autoren-Seiten

Andere Werke von Salim Alafenisch

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»Heiteres, Tragisches, Erotisches, vermischt mit einer Prise Magie.« Sandammeer.at

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»Ein Mann ist nicht wie ein Kleid, das man beliebig austauschen kann. Mit ihm verbringst du ein ganzes Leben, das will gut überlegt sein.«
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»Verpackt in einen mühelos wirkenden, freien Erzählstrom sprechen Alafenischs Geschichten Herz und Humor an.« Süddeutsche Zeitung
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Salim Alafenisch erzählt eine Geschichte, die wie ein Zauber klingt, aber wahr ist. Als Kind hat er sie selbst erlebt.
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Salim Alafenisch erzählt vom Triumph der Liebe über den Zyklus der Natur. »Alafenischs Sprache – ein bunter, kunstvoll gewebter Teppich.« Mittelbayerische Zeitung
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»Die Märchen von Salim sind nicht allein eine Einführung in das Reich von Tausendundeiner Nacht. Sie wollen aufklären über die Kultur und Denkweise im Orient.« Stuttgarter Zeitung
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»Salim Alafenischs Erzählungen fließen ruhig. Der Weg ist das Ziel, die Lust am Erzählen und nicht die Kunst des Beendens bestimmt die eigenwillige Spannung dieser Geschichten. Beduinen sterben nicht am Herzinfarkt.« Die Zeit

Bibliografie

Originalsprache: Deutsch
Erstauflage: 30.9.1998
Auflage: 1